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Eisbahn-Vandalen sind Schüler

Die Vandalen, welche der Natureisbahn in Oberhofen arg zugesetzt haben, wurden geschnappt. Sie sind geständig.

Am Tag nach der Verwüstung: So sah die Natureisbahn beim Friedbühlschulhaus in Oberhofen nach dem nächtlichen Vandalenakt aus. Die Schüler beförderten alles aufs Eis, was nicht niet- und nagelfest war.
Am Tag nach der Verwüstung: So sah die Natureisbahn beim Friedbühlschulhaus in Oberhofen nach dem nächtlichen Vandalenakt aus. Die Schüler beförderten alles aufs Eis, was nicht niet- und nagelfest war.
Archiv TT/zvg

In der Nacht vom 16. auf den 17. Januar wüteten zwei Schüler bei der Natureisbahn in Oberhofen. Sie warfen alles, was nicht niet- und nagelfest war, aufs Eis. Besonders viel Schaden richteten sie an, indem sie den Inhalt des Grünabfuhr-Containers auf der Eisbahn verteilten. Weil es in diesen Tagen nicht so kalt war, konnten die Blätter Löcher ins Eis fressen. Die freiwilligen Helfer rund um den Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach, welcher die Idee einer Natureisbahn beim Friedbühlschulhaus umgesetzt hatte, mussten in mühseliger Handarbeit die Blätter aus dem Eis entfernen. Dementsprechend verärgert zeigte sich damals die Präsidentin des Frauenvereins, Judith Pfäffli: «Mit einem dummen Bubenstreich haben ein paar Unbekannte die grosse Arbeit vieler auf einen Schlag zunichte gemacht.»

Täter sind geständig

Der Schulverband Hilterfingen reichte daraufhin Anzeige gegen Unbekannt ein. Doch noch bevor die Polizei aktiv wurde, stellten sich die Täter. «Das grosse Medienecho führte dazu, dass sie sich bewusst wurden, was sie angestellt hatten», sagt Marc Riedwyl, Präsident des Schulverbands Hilterfingen. Die Achtklässler der Oberstufenschule Hünibach haben die Tat gestanden. Den entstandenen Sachschaden müssen sie mit je 200 Franken und 15 Stunden gemeinnütziger Arbeit zu Gunsten des Frauenvereins Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach abgelten. Zudem haben sie eine schriftliche Entschuldigung abzugeben. «Da sie sich die beiden Schüler bisher nichts zu Schulden haben kommen lassen, haben wir die Anzeige zurückgezogen», sagt Riedwyl, der froh ist, dass die Tat geklärt werden konnte. «Die Verursacher können leider zu oft nicht eruiert werden.»

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