Zum Hauptinhalt springen

Empörung wegen Lastwagenverbot

Der Entscheid des Regierungsrates, 40-Tonnen-Lastwagen auf der Staatsstrasse zwischen Frutigen und Adelboden frühestens in zwanzig Jahren zuzulassen, hat nicht nur eitel Freude ausgelöst.

Zwei Camions mit Adelbodner Mineralwasser kreuzen sich auf der Kantonsstrasse unterhalb von Achseten.
Zwei Camions mit Adelbodner Mineralwasser kreuzen sich auf der Kantonsstrasse unterhalb von Achseten.
Herbert Kobi

Die Einführung des 40-Tonnen-Schwerverkehrs im Berner Oberland war bereits vor mehr als sechs Jahren ein Thema. Erstens ging die Initiative «Pro Region», womit gleiche Chancen für alle Regionen im Kanton verlangt wurden, am 25. Oktober 2005 an den Grossen Rat des Kantons Bern. Der Regierungsrat äusserte sich schon damals negativ darüber, weil er seine eigene «Strategie zur differenzierten Stärkung des ländlichen Raums» vorzog. Für das Berner Oberland verlangte er im Zusammenhang mit dem 40-Tonnen-Verkehr eine Prüfung des Ausbaus der Strassenachsen Simmental–Saanental, Kandertal–Adelboden und Meiringen–Guttannen. Nach Meinung des damaligen Regierungsrates sollten Standortnachteile der produzierenden Industrie in Randregionen gemindert werden. Es wurde versprochen, dass die Studienergebnisse bis Ende 2005 vorliegen, was einen Entscheid über das weitere Vorgehen nach sich ziehen sollte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.