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Ernüchterung im Fall Jungfraublick

Das Konkursverfahren gegen die Firma der holländischen Investoren für das Aparthotel Jungfraublick wurde mangels verfügbarer Mittel eingestellt. Damit dürfte die Liegenschaft in den Besitz der Bank übergehen.

Claudius Jezella
Bis jetzt wurde kein neuer Investor für das Projekt gefunden.
Bis jetzt wurde kein neuer Investor für das Projekt gefunden.
Peter Wenger

«Ernüchternd» nennt Beatenbergs Gemeindepräsident Christian Grossniklaus die Neuigkeiten, die es zum Thema Jungfraublick gibt. Das 25-Millionen-Projekt pendelt aus Sicht der Gemeinde immer wieder zwischen dem Status als Hoffnungsträger und Sorgenkind hin und her, seit ein holländisches Investorentrio seine Idee von einem Aparthotel mit 37 Suiten im Februar 2010 vorgestellt hat. Im Moment überwiegen also wieder die Sorgen, denn das Konkursverfahren gegen die AGV Invest AG wurde Ende August «mangels Aktiven» eingestellt, wie es in der amtlichen Mitteilung des Konkursamtes Oberland heisst. Will sagen: Das Verfahren wird für beendet erklärt, weil bei der Firma der beiden holländischen Investoren nichts zu holen ist. Mit Entscheid des Handelsgerichts des Kantons Bern vom 28.Januar war die AGV Invest AG mit Wirkung ab dem 22.Mai aufgelöst und gleichzeitig ihre Liquidation angeordnet worden. Wie Peter van de Vossenberg auf Anfrage erklärte, sei die Initiative zur Liquidation der Firma von einem ehemaligen Geschäftspartner ausgegangen, der im Streit geschieden war.

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