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Erwin Stocker plant die Übergabe

Er kochte für Scheiche und Prinzen, kehrte regelmässig mit Goldmedaillen nach Hause zurück und gründete einen Partyservice mit Delikatessenproduktion. Nun will Erwin Léo Stocker kürzertreten.

Hans Heimann

Er ist noch einer der alten Schule: Geboren 1937 in Visp, kochte Erwin Léo Stocker schon als Schüler während der Sommerferien in der Küche des Restaurants seiner Tante in Zermatt. Genau vor 60Jahren, im Herbst 1952, begann in Davos dann seine Kochlehre. «Es ging darum, einen Beruf zu erlernen und zu Hause von der Kost weg zu sein», erinnert sich das älteste von acht Kindern. Nach der Lehrabschlussprüfung mit Bestnote begab er sich als Commis de cuisine auf Wanderschaft — zu einem Monatslohn von 170 Franken.

Das Erlernte und bestimmt auch sein Talent liessen Stocker in den 70er-Jahren zum erfolgreichsten Schweizer Koch an Kochwettbewerben werden. Seine nebenamtlichen Tätigkeiten umfassten zudem das Amt als Fachlehrer und als Prüfungsobmann an der Berufsschule in Interlaken. Renommierte Häuser im Ausland wurden auf den erfolgreichen Schweizer aufmerksam und engagierten ihn für Schweizer-Spezialitäten-Wochen.

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