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Experten streiten sich wegen Rodelbahn

Über die Rodelbahn an der Heimwehfluh in Interlaken ist ein veritabler Expertenstreit entfacht. Der deutsche TÜV und die Schweizer Kontrollstelle IKSS machen sich gegenseitig Vorwürfe, und der Bahn-Chef steckt im Sandwich.

Geschäftsführer David Tschanz auf der Rodelbahn: Ob dieser Felsbrocken eine Gefahr bedeutet, darüber sind sich die Experten uneinig. Aber dass die Polsterung am Baum sehr viel dicker als ein Zentimeter ist, dürfte unbestreitbar sein.
Geschäftsführer David Tschanz auf der Rodelbahn: Ob dieser Felsbrocken eine Gefahr bedeutet, darüber sind sich die Experten uneinig. Aber dass die Polsterung am Baum sehr viel dicker als ein Zentimeter ist, dürfte unbestreitbar sein.
Fritz Lehmann

«Das ist total unfair», sagte David Tschanz gestern vor dem Mittag. Vor dem Geschäftsführer der Ausflugsattraktionen auf der Heimwehfluh lagen zwei Seiten vom neuen «Gesundheitstipp». Inhalt: Die Testergebnisse des deutschen Prüfinstitutes TÜV Süd über die Interlakner Rodelbahn, bei der vor zwei Monaten eine 26-jährige Pakistanerin aus noch ungeklärten Gründen ums Leben kam. Von «schweren Mängeln» schreibt die Zeitschrift, von «grossen Lücken» in der Sicherheit.

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