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Frei und Co. kicken vor dem Rathaus

Fussballfans kommen in Thun auf ihre Kosten: Auf dem Rathausplatz gibts ein Public Viewing bei den Schweizer- und Finalspielen. Auch Beizen dürfen TV-Übertragungen zeigen. Wird überbordet, schreitet die Stadt allerdings ein.

So war es vor vier Jahren: Das Public Viewing auf dem Rathausplatz beim WM-Spiel Schweiz-Frankreich. In diesem Jahr sorgt eine grössere, 4x7 Meter messende LED-Wand direkt vor dem Rathaus für bessere Bilder. Ausserdem werden keine Stühle aufgestellt.
So war es vor vier Jahren: Das Public Viewing auf dem Rathausplatz beim WM-Spiel Schweiz-Frankreich. In diesem Jahr sorgt eine grössere, 4x7 Meter messende LED-Wand direkt vor dem Rathaus für bessere Bilder. Ausserdem werden keine Stühle aufgestellt.
Archiv TT/Hubacher

Die Stadt Zürich löste kürzlich eine munter geführte Kontroverse um die Fussballübertragungen während der WM aus: Die Behörden wollten zuerst TV-Übertragungen in Gartenbeizen nur ohne Ton erlauben. Mittlerweile sind sie zurückgekrebst. Und in Thun? «Wir wollen die Zürcher noch toppen und erlauben Übertragungen nur in schalldichten Räumen», sagt Gewerbeinspektor Reto Keller. Im Ernst? Natürlich nicht! Im Gegenteil, Thun habe eine liberale Regelung. Keller: «Wir wollen ein friedliches Fussballfest.» So dürfen Restaurants die Spiele der morgen beginnenden WM übertragen, wenn sie für die Bestuhlung keine zusätzliche Fläche als die bewilligte beanspruchen. Der Gewerbeinspektor sagt aber: «Wenn es überbordet, schreiten wir ein.» Die Wirte hätten es in der Hand, dass die Übertragungen in geordnetem Rahmen ablaufen. Gebe es berechtigte Klagen von Anwohnern, sind Einschränkungen möglich.

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