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Fünf Unia-Hotels richten sich neu aus

Philipp Näpflin, Direktor des Thuner Stadthotels Freienhof, hat eine weitere Aufgabe: Er entscheidet mit einem kleinen Team über die künftige strategische Ausrichtung von fünf Hotels, die im Besitz der Gewerkschaft Unia sind.

Gefragter Hoteldirektor: Philipp Näpflin führt in Thun den «Freienhof» und amtet im Mandat als Berater von fünf weiteren Hotels.
Gefragter Hoteldirektor: Philipp Näpflin führt in Thun den «Freienhof» und amtet im Mandat als Berater von fünf weiteren Hotels.
Archiv TT/Patric Spahni

«Nein, mein Herz gehört dem ‹Freienhof›. Daran ändert auch dieses Mandat nichts», winkt Philipp Näpflin, Direktor des Thuner Stadthotels Freienhof, allfällige Gerüchte über seinen Abgang vom Tisch. An Plänen für «sein» Hotel mangle es nicht, denn trotz Wirtschaftskrise laufe das Thuner Hotel ausgezeichnet. «Einen kleinen Umsatzrückgang konnten wir mit gezielten Massnahmen mehrheitlich auffangen», sagt Näpflin.

Investieren während Krise

Gerade jetzt sei die Zeit reif für weitere Investitionen – nicht nur um der Krise zu trotzen. «Mit dem neuen Rauchverbot brauchen wir dringend eine Pausenterrasse für Gäste, die rauchen.» Und im «Giardino» soll eine Art Stadtoase entstehen, die nur für Hotelgäste als Rückzugsort zugänglich sein wird. «Wir müssen den Gästen heute mehr noch als in früheren Jahren einen Mehrwert bieten», ist Philipp Näpflin überzeugt.

Mehrwert für fünf Hotels

Zu dieser Überzeugung passt Philipp Näpflins neues Mandat, das 30 Stellenprozente umfasst: Die Gewerkschaft Unia nennt schweizweit mehrere Hotels ihr Eigen, deren künftige Ausrichtung überdacht sein will. Näpflin als Hotelier war ein Wunschkandidat zweier Verwaltungsratsmitglieder des «Freienhofs» – selber ebenfalls ein Hotel mit der Unia als Mehrheitsaktionärin –, um gemeinsam mit weiteren Beratern eine Strategie für fünf Häuser zu entwickeln. Konkret handelt es sich um das «Kreuz» an der Lenk, «La Campagnola» in San Nazzaro, «Rotschuo» in Gersau, «Flora Alpina» in Vitznau und das «Prealpina» in Chebrex. «Die fünf Hotels werden von ihrem jeweiligen Direktor und dessen Team geleitet. Ich muss also nicht operativ tätig werden, sondern fungiere als Führungsperson und Berater der Direktionen», betont Näpflin. In den kommenden Monaten soll nun die Zukunft der Hotels analysiert und bestimmt werden, wie die Häuser am Markt langfristig Chancen haben. «Das kann allenfalls zu einem Strategiewechsel von einem oder mehreren der fünf Hotels führen», skizziert Näpflin.

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