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Gemeindewahlen: Alle Bisherigen können weitermachen - Seiler nicht gewählt

Bei den Gemeinderatswahlen vom Wochenende in Spiez hat sich das Stimmvolk für Kontinuität ausgesprochen: Alle Bisherigen sind im Amt bestätigt worden und auch die Zusammensetzung im Gemeinderat bleibt gleich.

Markus Seiler, der Chef des Nachrichtendiensts des Bundes, machte laut einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung vom Sonntag das schlechteste Resultat aller 28 Kandidierenden und zieht folglich nicht in die Exekutive seines Wohnorts ein.

Im Fall einer Wahl hätte sich Seiler zwischen dem politischen Mandat und seinem Amt als Chef des Nachrichtendiensts entscheiden müssen. Die beiden Posten wären nämlich nicht vereinbar gewesen, wie das VBS bekanntgab, als Seilers Kandidatur Mitte Oktober publik wurde.

Allerdings rechnete in Spiez kaum jemand mit Seilers Wahl und er selber war auch ohne Ambitionen angetreten. Es gehe nur darum, im Kampf um den Erhalt des einzigen FDP-Sitzes die Spitzenkandidatin der Partei zu unterstützen. Das sagte Mitte Oktober der Präsident der Spiezer FDP, der Seiler angehört.

Das haben die Spiezer Freisinnigen nun auch geschafft, obwohl sie als einzige ohne bisherige Gemeinderäte antraten. Den Sitz in der Exekutive holte sich Spitzenkandidatin Monika Lanz-Zehnder mit 1228 Stimmen - weit vor allen anderen Freisinnigen und Markus Seiler, der auf 262 Stimmen kam.

Die übrigen Gewählten sind Franz Arnold (SP, bisher/2396 Stimmen), Ursula Zybach (SP, bisher, 2009 Stimmen), Klaus Brenzikofer (SVP, bisher/1968 Stimmen), Jolanda Brunner-Zwiebel (SVP, bisher/1656 Stimmen), Ursula Erni (EVP, bisher/1634 Stimmen) und Christoph Hürlimann (Freies Spiez/Grünliberale, bisher/1496 Stimmen).

Schon im September hatte die Spiezer Gemeindeverwaltung mitgeteilt, dass Gemeindepräsident Franz Arnold mangels Gegenkandidaten in stiller Wahl im Amt bestätigt wird.

(SDA)

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