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General Oesch wurde mit Gedenkstein geehrt

Mit einer Feier in der Kirche und der Enthüllung eines Gedenksteins wurde dem finnisch-schweizerischen General Karl Lennart Oesch gedacht. Er hatte Finnland im Zweiten Weltkrieg erfolgreich gegen Russland verteidigt, aber nie die verdiente Anerkennung dafür erhalten.

Die Enthüllung des Gedenksteins für den finnisch-schweizerischen General Karl Lennart Oesch vor dem Versorgungszentrum auf der Schwarzenegg.
Die Enthüllung des Gedenksteins für den finnisch-schweizerischen General Karl Lennart Oesch vor dem Versorgungszentrum auf der Schwarzenegg.
zvg
Die Gedenkfeier in der Kirche Schwarzenegg: Hier wurde der Vater von Karl Lennart Oesch getauft.
Die Gedenkfeier in der Kirche Schwarzenegg: Hier wurde der Vater von Karl Lennart Oesch getauft.
Markus Hubacher
Gedenkstein für Karl Lennart Oesch in Schwarzenegg: Ueli Aeschlimann, Vizegemeindepräsident von Oberlangenegg, Rudolf Reusser, Gemeindepräsident von Unterlangenegg sowie Gartenbauer Heinz Bähler, der den Stein umplatziert hat (von links).
Gedenkstein für Karl Lennart Oesch in Schwarzenegg: Ueli Aeschlimann, Vizegemeindepräsident von Oberlangenegg, Rudolf Reusser, Gemeindepräsident von Unterlangenegg sowie Gartenbauer Heinz Bähler, der den Stein umplatziert hat (von links).
Samuel Krähenbühl
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«Ich bin zwar in Finnland geboren, doch von Geburt her bin ich eindeutig Schweizer», betonte der finnische General Karl Lennart Oesch zeitlebens. Seine Eltern waren 1880 von der Schwarzenegg nach Finnland ausgewandert, wo ihr Sohn während des Zweiten Weltkriegs für die Unabhängigkeit Finnlands kämpfte. Die Anerkennung dafür blieb Oesch nach dem Krieg versagt. Er wurde gar als Kriegsverbrecher verurteilt (siehe Box). Siebzig Jahre später wurde am Freitag, seinem Geburtstag, bei einer Feier in der Kirche Schwarzenegg und mit der Enthüllung eines Gedenksteins seines Verdienstes gedacht.

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