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Gletschersee: Pegel sinkt

Am 8. Juli 2008, also vor einem Jahr, entleerte sich der Gletschersee Grindelwald zum bisher letzten Mal, und zwar ohne Schäden zu verursachen.

Seit einigen Tagen ist nun auch in diesem Jahr ein Abwärtstrend feststellbar: Das Abflussloch im vorderen Teil des Sees frisst sich in die Tiefe und ermöglicht so eine Absenkung des Seespiegels. Gemäss der behördlichen Informationsseite im Internet «findet der Prozess bis jetzt kontrolliert statt, so dass keine Gefahr besteht». Ob das Loch eine komplette Entleerung des Sees ermögliche, sei noch nicht absehbar.

Um die hinteren, tiefer gelegenen Teile des Sees zu entwässern, müsste es sich in den kommenden Tagen sehr stark eintiefen. Gestern am Morgen befanden sich noch knapp 700'000 Kubikmeter Wasser im See. Damit sei das Gefahrenpotential zwar «erheblich reduziert»; bei einem Ausbruch können kleinere Überschwemmungen aber nicht ausgeschlossen werden.

bo/aka

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