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Grimsel-Staumauer: Frist abgelaufen

Am Freitag ist die Einsprachefrist zu den drei Gesuchen für neue Konzessionen der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) abgelaufen. Wieviele Einsprachen genau abgeschickt wurden, ist noch offen.

Die Grimsel-Staumauer aus der Vogelperspektive.
Die Grimsel-Staumauer aus der Vogelperspektive.
Keystone

«Ich kann es nicht sagen», antwortet Christian Albrecht auf die Frage, wieviele Einsprachen denn nun zu den drei Gesuchen der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) für neue Konzessionen eingetroffen sind. Gestern Freitag ist die Einsprachefrist abgelaufen. Der Generalsekretär der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion erklärt sein Unwissen: «Es ist tatsächlich so, dass viele dieser Schreiben erst im letzten Moment abgeschickt werden. Der Poststempel zählt. Deshalb kann es sein, dass die letzten Briefe erst in einigen Tagen eintreffen.» Die Bau-, Verkehrs- und Umweltdirektion will Mitte kommender Woche bekannt geben, wieviele Einsprachen eingetroffen sind und was mit ihnen passiert. Ein Kompromiss Dass es solche Schreiben gibt, steht fest. Das haben Aqua Viva und der Rheinaubund sowie Pro Natura und der Grimselverein gegenüber dieser Zeitung bereits bestätigt (siehe Ausgabe von vergangenem Mittwoch). Gestern bekräftigten die Umwelt- und Naturschutzverbände dieses Ansinnen erneut. In einer gemeinsamen Medienmitteilung betonen sie, dass sie zur Wasserkraftnutzung stehen. Sie beurteilen den Ausbau von zwei Wasserkraftwerken und den Bau des Pumpspeicherwerks Grimsel 3 als «bewilligungsfähigen Kompromiss» und machen deshalb keine Einsprache zu diesen beiden Gesuchen.

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