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«Grösste Oberländer Solaranlage» liefert 60 Kilowatt

Auf ihrem Gebäude beim Ostbahnhof Interlaken hat die Raiffeisenbank die gemäss eigenen Angaben grösste Solaranlage des Berner Oberlandes in Betrieb genommen.

Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Neubaus der Raiffeisenbank und Jugendherberge.
Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Neubaus der Raiffeisenbank und Jugendherberge.
zvg

«Seit dem 1.Juni ist die grosse Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Neubaus Interlaken Ost von Raiffeisenbank Jungfrau und Schweizer Jugendherberge Interlaken in Betrieb», teilte das Bankunternehmen gestern mit. Die «grösste Oberländer Solaranlage» liefere tagsüber bis 60 Kilowatt hochwertige elektrische Energie. Diese Zusatzinvestition habe die Raiffeisenbank Jungfrau auf eigene Kosten realisiert.

Die Anlage deckt gemäss der Mitteilung an Arbeitstagen bei voller Einstrahlung mehr als den gesamten Bedarf an elektrischer Energie der Raiffeisenbank Jungfrau. An den Wochenenden übersteige die Produktion den Energiebedarf sehr deutlich. Von aussen ist wenig zu sehen, nur die vertikal angeordneten Solarpanels um die Rückkühler auf dem Dach der neuen Raiffeisenbank überragen den Dachrand. Die weitaus grössere Fläche ist nur von oben einsehbar: rund 250 Panels sind total eingesetzt.

Ergänzungen der Anlage folgen

Bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Planung sei den Verantwortlichen klar gewesen, dass der Neubau nach hohen ökologischen Standards realisiert werden sollte. Nur erneuerbare Energien sollten zum Einsatz kommen. Der ursprünglich vielversprechende Plan einer Nutzung des Grundwassers als Primärenergie scheiterte an kantonalen Vorgaben (Untersuchungen über einen langen Zeitraum wurden gefordert) und Entscheidungen. Nach dem Energierichtplan Bödeli liegt der Neubau im Einzugsgebiet der Avari-Fernwärmeversorgung.

In kürzester Zeit musste das gesamte Heizungs- und Kühlungskonzept umgestellt werden. Zur Erreichung des Zertifikats «Minergie P» fehlten nun einige Punkte. Mit dem Beschluss und der Realisierung der grossen Fotovoltaikanlage konnte dieser Rückstand mehr als wettgemacht werden. Die Überschussenergie fliesst vorderhand ins IBI-Netz. Vor dem Bezug des neuen Bankgebäudes Anfang August wird die Anlage durch weitere Solarzellen ergänzt.

Berner Oberländer/pd/aka

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