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Grünes statt Gewagtes im Rund

Zarte Pflänzchen statt extravagante Kunst bei der Eingangspforte von Spiez: Wie von Teilen des Gemeindeparlamentes gewünscht, werden die beiden Kreisel beim Autobahnanschluss begrünt.

Kahl und karg: So präsentieren sich seit 2006 die beiden Kreisel beim Spiezer Autobahnanschluss.
Kahl und karg: So präsentieren sich seit 2006 die beiden Kreisel beim Spiezer Autobahnanschluss.

Wie sang Troubadour Mani Matter selig in «Eskimo» doch so träf: «Kunscht isch geng äs Risiko» Wie viel Wahrheit in der Phrase steckt, weiss spätestens seit dem 23.April 2012 auch der Spiezer Gemeinderat. Gegen seinen Willen senkte damals das Parlament den Daumen über den geplanten Kunstkreiseln beim lokalen Autobahnanschluss im Wiler. Unwiderruflich mit 21 Nein- zu 13 Ja-Stimmen, bei zwei Enthaltungen. Als zu teuer waren die von der Exekutive beantragten 207'000 Franken Ausführungskosten taxiert worden (fand etwa die SVP). Man solle die (seit der Verkehrsfreigabe 2006 spartanisch grundausgerüsteten) Kreisel vorerst so belassen und ein neues modernes Projekt ausarbeiten (empfahl die FDP). Sie bedauerte, dass bereits 40'000 Franken verplant worden seien, und forderte eine unbürokratische Weiterbearbeitung. Der Gemeinderat solle in Eigenkompetenz für eine moderne Gestaltung sorgen. Die SP sprach sich für die beantragte Kreiselkunst in «Neuspiez» aus. Denn seit Jahren sei «das Spiezer Eingangstor eine öde Steinwüste».

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