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Gummischrot und Wasserwerfer am Berner Derby

Nach dem Berner Derby vom Sonntag ist es zu zwei Zwischenfällen gekommen. Die Kantonspolizei war in Thun mit hohem Aufgebot, Wasserwerfer und Gummischrot im Einsatz.

Rund 430 Fans reisten am Sonntag mit dem Extrazug nach Thun.
Rund 430 Fans reisten am Sonntag mit dem Extrazug nach Thun.
zvg
YBs enttäuschter Moreno Costanzo.
YBs enttäuschter Moreno Costanzo.
Keystone
YB Interims Trainer Erminio Piserchia weist seine Spieler an.
YB Interims Trainer Erminio Piserchia weist seine Spieler an.
Keystone
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Die Polizei erhöhte das Aufgebot der Einsatzkräfte für Sonntag aufgrund der Einschätzung der Lage, dass Spiele zwischen FC Thun und YB Gewaltpotential mit sich bringe. Die 431 YB-Fans aus dem Extrazug entschlossen sich anstelle die bereitgestellten Busse zu einem Fanmarsch ins Stadion. Problemlos sei der Anmarsch und die Lage während des Spiels verlaufen, bestätigt ein Sprecher der Kantonspolizei. Während die FC Thun Fans das Stadion unmittelbar nach dem Spiel verlassen konnten, mussten die YB-Fans rund eine halbe Stunde länger im Stadion verweilen.

Einsatz von Gummischrot und Wasserwerfer

Die YB-Fans marschierten über die Allmendingen-Allee und spielten Katz und Maus mit der Polizei. Sie versuchten über das Wiesland auf die Weststrasse zu gelangen. Die Polizei verhinderte den Umweg mit einem Einsatz von Gummischrot und Wasserwerfer. Danach kamen die Fans wieder auf die geplante Route, wie die Kantonspolizei auf Anfrage mitteilte.

Zum zweiten Einsatz sei es in der Thuner Innenstadt gekommen, als die beiden Fangruppen aufeinander zu treffen drohten. Zum zweiten Mal setze die Polizei Gummischrot und Wasserwerfer ein und verhinderte dies. Die Beamten hätten ausserdem Personenkontrollen durchgeführt, zu Schaden sei es nicht gekommen. Die Polizei äussert sich positiv zum Sonntag: «Der Einsatz war erfolgreich, da die Zwischenfälle sauber gelöst werden konnten.»

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