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Gutachten bestätigt Sicherheit der Fussgänger-Hängebrücke in Frutigen

Die bei Wanderern beliebte Hängebrücke am Hohstalden bei Frutigen ist laut Gutachten sicher. Können bis Ende September noch die hängigen Kostenfragen geklärt werden, steht einem Weiterbetrieb der Hängebrücke als Touristenattraktion nichts im Weg.

Die Hängebrücke ist 153 Meter lang und am höchsten Punkt 38 Meter über Grund.
Die Hängebrücke ist 153 Meter lang und am höchsten Punkt 38 Meter über Grund.
Daniel Fuchs

Die Hängebrücke wurde ursprünglich von einer Familie initiiert, um den Kindern den Schulweg zu erleichtern. Bald aber entdeckten Wanderer und Ausflügler die Hängebrücke über die Engstlige. Das beim Brückenkopf eingerichtete «Beizli» erfreute sich zunehmender Beliebtheit.

Mit dem Ansturm kamen aber auch Sicherheitsfragen auf. Um bei einem allfälligen Unfall nicht mitzuhaften, beschloss die Gemeinde deshalb eine sogenannte Entwidmung der Brücke. Damit wäre die Brücke nicht mehr öffentlich zugänglich gewesen.

Dagegen gab es in der Gemeinde aber Widerstand. Über 1000 Unterschriften wurden gesammelt. Nach Vorliegen des Gutachtens will die Gemeinde nun aber nochmals auf die Entwidmung zurückkommen.

Lösung bis im Herbst

Mit dem vorliegenden Expertenbericht liege eine wichtige Grundlage vor, um die Brücke weiterhin zu betreiben, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung vom Montag. Eine letzte Hürde stellt noch die Kostenfrage dar. Bis im Herbst soll eine Lösung gefunden werden.

Neben den jährlichen Kontroll- und Unterhaltsarbeiten an der Hängebrücke müssen auch Messungen an verschiedenen Kontrollpunkten durchführen, um allfällige Veränderungen an einer Felsrippe früh genug zu erkennen.

Die Hängebrücke ist 153 Meter lang und am höchsten Punkt 38 Meter über Grund.

SDA/met

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