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Hohe Kosten und viel Arbeit

Die Ballenberg-Dampfbahn erholt sich langsam vom verheerenden Brand, der ihr Depot und damit auch viel Material vernichtete. Die Kosten seien aber hoch.

Diese 2013 vom Brand verwüstete Lokomotive  steht im Depot Interlaken-Ost und soll als nächste restauriert werden.
Diese 2013 vom Brand verwüstete Lokomotive steht im Depot Interlaken-Ost und soll als nächste restauriert werden.
Monika Hartig
Neu im Vorstand  (v.l.): Leiter Marketing Robertus Laan, Leiter Technik Adrian Kehrli und Leiter Veranstaltungen Werner Voegeli.
Neu im Vorstand (v.l.): Leiter Marketing Robertus Laan, Leiter Technik Adrian Kehrli und Leiter Veranstaltungen Werner Voegeli.
Monika Hartig
Zerbrochene Ziegel und Lokteile bedecken den Boden.
Zerbrochene Ziegel und Lokteile bedecken den Boden.
Samuel Günther
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Am 16.November 2013 wurde das Depot lnterlaken Ost der Ballenberg-Dampfbahn durch einen Brand total zerstört. «Zwei kulturhistorisch äusserst wertvolle Dampflokomotiven der ehemaligen SBB-Brünigbahn wurden durch das Feuer schwer beschädigt», heisst es in einer Medienmitteilung der Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG. «Auf die arbeitsintensiven Aufräumarbeiten folgten nun lange Wochen und Monate der Verhandlungen mit den Versicherern.»

Hohe ungedeckte Summe

Zwar sei das Depot durch die Gebäudeversicherung gedeckt gewesen, die Versicherungssumme reiche aber nicht aus, um den Wiederaufbau zu finanzieren. «Neue feuerpolizeiliche und energetische Vorschriften sowie eine um vieles schwierigere bautechnische Erschliessung (Antransport des Baumaterials auf dem Schienenweg) liessen die Kosten in die Höhe schnellen», schreiben die Verantwortlichen. «Zusätzliche Sparmassnahmen beim Wiederaufbau, Eigenleistungen, Geldspenden und die Aussicht auf einen Hypothekarkredit liessen uns den Neubau wagen.»

Auch die Aufarbeitung der Dampflokomotiven und des historischen Wagenmaterials sei aufwendig und kostenintensiv. Ein Teil dieser Kosten werde von der Versicherung getragen. Es verbleibe jedoch eine hohe ungedeckte Summe, die durch Spenden gedeckt werden müsse.

«Leider ist die Kasse für unsere jüngste, erst 1926 als letzte SBB-Dampflokomotive in Betrieb genommene Maschine noch ganz leer», schreiben die Verantwortlichen. Diese Lok habe die Ballenberg-Dampfbahn im Jahr 2000 für 10000 Franken übernommen. Zuvor war die Lok auf einem Sockel vor dem Bahnhof Meiringen ausgestellt. Man habe bereits mit der Aufarbeitung einzelner Teile begonnen. «Durch den Brand wurde aber alles wieder zerstört.» Man wolle aber alles daransetzen, diese jüngste SBB-Dampflokomotive wiederherzustellen und dereinst in der Zahnstange am Brünig wieder in Betrieb zu nehmen.

Spenden: BBO Bank Brienz Oberhasli AG, PC 30-38262-1, Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG, IBAN CH91 0852 1021 1149 2115 4

pd/sgg

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