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«Ich komme mir vor wie ein mobiles Bühnenbild»

Von der Thuner Seebühne auf den Berner Gurten und zurück: Endo Anaconda verurteilt als kränkelnder Pharao noch zweimal Aida und Radames zum Tode. Ein Blick hinter die Kulisse während des «Aida»-Musicals der Thunerseespiele.

Mitte Juli feierte Endo Anaconda seine Premiere als Pharao in «Aida – das Musical» auf der Thuner Seebühne.
Mitte Juli feierte Endo Anaconda seine Premiere als Pharao in «Aida – das Musical» auf der Thuner Seebühne.
zvg
Der «Stiller-Has»-Sänger spielt die Rolle des von Krankheit gezeichneten ägyptischen Herrschers.
Der «Stiller-Has»-Sänger spielt die Rolle des von Krankheit gezeichneten ägyptischen Herrschers.
zvg
So kennt man Endo Anaconda sonst. Der «Stiller Has»-Sänger in seinem Element.
So kennt man Endo Anaconda sonst. Der «Stiller Has»-Sänger in seinem Element.
Urs Baumann
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Maske, Schminken, Vorbereiten. «Wenn sie hier fertig ist, bin ich ein mobiles Bühnenbild.» Endo Anaconda sitzt mit Unterleibchen und Hosenträgern unter der Seebühne. Um die 30 Grad, bald 19 Uhr. Alle schwitzen. Der Frontmann von Stiller Has, der 1955 in Burgdorf geboren ist und heute in Bern wohnt, scherzt mit der Maskenbildnerin Stefanie Schädlich. «Oje, das kitzelt! Sie sind alle richtige Folterknechte!» Mit einem Schwamm trägt sie an gewissen Stellen weisses Make-up auf und malt ihm mit einem Pinsel sozusagen die Pharaonenmaske in sein Gesicht. «Ich verwandle mich in der Rolle und in diesem engen Kostüm in einen ‹Ganzkörperbotox›: Es fühlt sich an, als ob ich ‹voll gebotoxt› wäre.» Alle lachen. Er betrachtet sich im Spiegel, macht Faxen, sinniert, antwortet auf Fragen.

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