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Jäger machen die Strasse sicherer

Seit 2006 passierten auf der Kantonsstrasse Wilderswil-Zweilütschinen über 50 Unfälle mit Wildtieren. Der Hege- und Jagdverein Hubertus Interlaken leistet Präventionsarbeit zur Unfallverhütung.

Neue Strahler für Strassenleitpfosten an der Kantonsstrasse Zweilütschinen/Wilderswil(v.l.): Jungjäger Marko Bozic, Wildhüter Kurt Schweizer und Hansueli von Gunten (gelbes Gilet)bei der Arbeit.
Neue Strahler für Strassenleitpfosten an der Kantonsstrasse Zweilütschinen/Wilderswil(v.l.): Jungjäger Marko Bozic, Wildhüter Kurt Schweizer und Hansueli von Gunten (gelbes Gilet)bei der Arbeit.
Monika Hartig

«Wir Jäger sind Heger des Wilds und haben den Auftrag, den Tieren Qualen zu ersparen. Präventionsarbeit gegen Verkehrsunfälle mit Wild gehört dazu», erklärte Hansueli von Gunten, Hegeobmann des Interlakner Hege- und Jagdvereins Hubertus. Besonders gefährlich ist die Kantonsstrasse Wilderswil-Zweitlütschinen, wo es in den letzten sechs Jahren mehr als 50 Unfälle mit Wildtieren gab, zumeist mit Rehen und Hirschen. Tendenz steigend: «Der Strassenverkehr hat in den letzten 20 Jahren enorm zugenommen», sagte von Gunten. Die meisten Unfälle ereignen sich in der Dämmerung. Nebst den Leiden verletzter Tiere entstehen dabei auch enorme Personen- und volkswirtschäftliche Schäden wegen grosser Versicherungsleistungen.

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