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Jähes Ende der «Investitionsparty»

Die Abstimmung über die Erneuerung der Bernastrasse im Grossen Gemeinderat gerät zur Abrechnung mit der Finanzpolitik von Interlaken. Die Sanierung wird auf 2015 verschoben, aber die Mahnung zur Schuldenbremse bleibt.

Die Sanierung der Bernastrasse an und unter der Oberfläche wird auf Anfang 2015 verschoben.
Die Sanierung der Bernastrasse an und unter der Oberfläche wird auf Anfang 2015 verschoben.
Bruno Petroni

Kaspar Boss hatte es wohl geahnt. Mit ungewohnter Dringlichkeit bewarb der Gemeinderat am Dienstagabend den Antrag für einen Kredit über 1,39 Millionen Franken zur Erneuerung von Oberbau, Strassenentwässerung und Kanalisation der Bernastrasse. Strassenkörper und -beleuchtung wiesen laut Boss einen «hohen Sanierungsbedarf» auf. Die Kapazität der Kanalisation müsse dringend erhöht werden. Da auch die Industriellen Betriebe Interlaken ihre alten Werkleitungen, die unter der Bernastrasse verlaufen, «zwingend» erneuern müssten, biete sich ein gemeinsames Vorgehen an, damit Baukosten gespart und Strassensperrungen minimiert werden könnten, erläuterte Boss.

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