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Jugendliche reden künftig ein Wörtchen mit

Die Gemeinde Heimberg erhält einen Jugendrat. Der Gemeinderat segnete entsprechende Rahmenbedingungen – vorerst für eine vierjährige Versuchsphase – ab.

Wie an der jährlichen Jugendsession im Bundeshaus, sollen auch drei bis neun Jugendliche im neugeschaffenen Jugendrat in Heimberg politisches Mitspracherecht erhalten.
Wie an der jährlichen Jugendsession im Bundeshaus, sollen auch drei bis neun Jugendliche im neugeschaffenen Jugendrat in Heimberg politisches Mitspracherecht erhalten.
Keystone

Die Jugendlichen sollen künftig mit diesem Sprachrohr die Möglichkeit erhalten, stärker bei der Zukunftsgestaltung der Gemeinde mitzuwirken. In Zukunft ist in Heimberg die Meinung der Jugendlichen ab Eintritt in die Oberstufenschule und bis zum 20.Geburtstag gefragt: Der Gemeinderat gibt ihnen die Möglichkeit, stärker bei der Zukunftsgestaltung der Gemeinde mitzuwirken und zu den ihnen wichtigen Themen Stellung zu nehmen — in einem Jugendrat. In seiner Mitteilung macht der Heimberger Gemeinderat klar, dass er mit seinem Beschluss den Jugendrat mit Kompetenzen ausrüsten will: So sollen die jugendlichen Politikerinnen und Politiker das Recht erhalten, parlamentarische Vorstösse und mündliche Stellungnahmen einzureichen und zu begründen. Diese Vorstösse werden dann von den erwachsenen «Ratskolleginnen und -kollegen» im Gemeinderat behandelt. Auch auf dem Weg zur eigenen Meinung dürfen die Jugendlichen Unterstützung erwarten: Die Gemeinde stellt ihnen unentgeltlich Räumlichkeiten für Sitzungen, Kopiergeräte, Briefpapier und Couverts sowie einen jährlichen Beitrag von 2000 Franken zur Verfügung.

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