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Katz-und-Maus-Spiel spitzt sich zu

Seit Jahren liefern sich Biker und Waldbesitzer in der Region Thun einen Kleinkrieg. Jetzt droht die Situation zu eskalieren.

Wilder Ritt auf dem Mountainbike während dem Homberg Race (Symbolbild).
Wilder Ritt auf dem Mountainbike während dem Homberg Race (Symbolbild).
Roger Stalder

Die Wälder nicht nur rund um Thun sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. Auch für Mountainbiker. In den letzten Jahren ist in den Reihen der Sportler der Wunsch erwachsen, eine offizielle Downhillstrecke zu bauen und zu betreiben. Es gab Verhandlungen mit der Burgergemeinde Thun als Waldbesitzerin, die aber von Beginn weg abblockte. «Das Hauptproblem ist, dass der Wald in Stadtnähe bereits jetzt intensiv genutzt wird. Wenn noch Biker dazukämen, wären Konflikte vorprogrammiert», sagte Burgergemeindeverwalter Christoph Spichiger vor einem Jahr, als sich der Verein Bikepark Thunersee um eine Erlaubnis für eine Strecke bemühte. Etwas konkreter wurden die Verhandlungen zwischen dem Verein und der Burgergemeinde Hilterfingen. Schliesslich entschieden aber die Burger, die Gespräche abzubrechen. «Vieles blieb an der Oberfläche, uns fehlten die konkreten Fakten», sagte Burgergemeindepräsident Konrad Berger nach dem Versammlungsentscheid. So sei nie ein genauer Streckenplan präsentiert worden, auch vermisste er einen Nachweis für die Gelder, die von Seiten des Vereins hätten bereitgestellt werden müssen. «Die Idee ist sympathisch, aber die Idee alleine reicht einfach nicht», sagt Berger. Nach wie vor an einer legalen Lösung interessiert zeigt sich hingegen der Gemeinderat von Hilterfingen. Dies bekräftigte er an seiner jüngsten Sitzung Anfang dieser Woche.

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