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Klimaschutz soll freiwillig sein

Klimapfade und CO2-Reduktion, die «Jungfrau-Klima-Co2peration» hat grosse Ziele. Mit dabei sind Grindelwald, Lauterbrunnen, Gündlischwand und Lütschental. Und in Bern protestierte Greenpeace gegen den Klimatag.

Meinen es ernst mit dem Klimaschutz: Die vier Gemeindepräsidenten (von links) Paul Häsler (Lütschental), Peter Wälchli (Lauterbrunnen), Peter Brawand?(Gündlischwand) und Emanuel Schläppi (Grindelwald) fuhren gestern mit einem Elektroauto vor.
Meinen es ernst mit dem Klimaschutz: Die vier Gemeindepräsidenten (von links) Paul Häsler (Lütschental), Peter Wälchli (Lauterbrunnen), Peter Brawand?(Gündlischwand) und Emanuel Schläppi (Grindelwald) fuhren gestern mit einem Elektroauto vor.
Bruno Petroni

Der Verein «Jungfrau Klima Co2peration» wurde gestern in Lauterbrunnen gegründet. Neben Grindelwald, Gündlischwand, Lütschental und Lauterbrunnen ist auch die die Universität Bern sowie die BKW FMB Energie AG mit von der Partei. Der Verein bezweckt die Umsetzung der «Jungfrau-Klima-Charta», ein Abkommen, das gestern auf Bort in Grindelwald unterzeichnet wurde. Die Charta legt drei Ziele fest: wissenschaftlich gestützte Bewussteinsbildung mit sieben Klimapfaden (siehe unten); freiwillige CO2-Reduktion;Bekanntmachung umgesetzter klimaschonender Massnahmen.Erste Projekte werden bereits umgesetzt: Grindelwald baut ein Holzwärmewerk, in Lauterbrunnen wird das neue Gemeindezentrum nach Minergiestandard und mit Holzheizung gebaut. Damit sollen über 5000 Tonnen CO2 reduziert werden. Bei der gestrigen Unterzeichnung auf Bort in Grindelwald liessen die Gemeindeverantwortlichen Tauben in die Luft steigen. Die Gästeschar war prominent: Neben der Regierungspräsidentin Barbara Egger-Jenzer war auch Regierungsstatthalter Walter Dietrich und Marie-Thérèse Niggli, Leiterin vom Ressort Umwelt und Energiepolitik vom Staatssekretariat für Wirtschaft: «Klimawandel wirkt sich nicht nur auf die Landschaft, sondern auch auf die Wirtschaft aus.»Protest gegen den Klimatag gab es am Hauptsitz der BKW in Bern. Greenpeace schüttete Kohlenhaufen auf und erklärte, das klimafreundliche Auftreten der BKW stehe in Widerspruch zu Investitionen in zwei deutsche Kohlekraftwerke und der Beteiligung an sieben Gaskraftwerken in Italien und der Schweiz.

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