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Lawinen forderten Verletzte

In Adelboden und Schönried wurden am Sonntag Wintersportler von Lawinen verschüttet. Es blieb bei leichten Verletzungen.

Gestern Sonntag kurz vor 13 Uhr ging im Geilsbüel bei Adelboden abseits der markierten Skipisten eine Lawine nieder. Erste polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass die Lawine durch einen ungarischen Snowboarder ausgelöst worden war. Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Bern wollte der 33-jährige Mann eigentlich bloss sein Snowboard holen, das sich zuvor selbstständig gemacht hatte und in einen kleinen Graben geglitten war. Beim Bergen dieses Snowboards wurde der Mann dann verschüttet. Er wurde durch 15 alarmierte Pistenpatrouilleure und Bergretter der SAC-Rettungsstation Adelboden geborgen und durch die Schweizerische Rettungsflugwacht der Basis Zweisimmen (Rega 14) ins Berner Inselspital geflogen. Bei diesem Rettungseinsatz stand auch die Berner Oberländer Helikopter AG (Bohag) im Einsatz.

Auch im Saanenland

Wie Ariane Guengerich, Mediensprecherin der Rega bestätigt, geriet am Sonntag auch beim Rellerli in Schönried eine Person in eine Lawine. Die Person habe sich jedoch nicht verletzt.

Landesweit stand die Rega nach weiteren Lawinenniedergängen im Einsatz. So wurden am Chüebodenhorn im Bedrettotal zwei Skitourenfahrer verschüttet. Diese konnten sich aus eigener Kraft wieder befreien. Einer von ihnen wurde zu medizinischen Abklärungen ins Spital geflogen. Ein Skifahrer am Pilatus und ein Schneeschuhläufer bei Amden/St. Gallen wurden durch die Rega ebenfalls verletzt in Spitalpflege gebracht.

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