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Lawinenniedergang in Adelboden und Hasliberg

Die Lawinengefahr ist an vielen Orten im Berner Oberland erheblich. In Adelboden und am Hasliberg gingen Lawinen nieder.

«Die Lawinengefahr im Berner Oberland ist immer noch erheblich», sagte Lawinenprognostiker Lukas Dürr vom Institut für Schnee und Lawinenforschung am Montagabend. Der Neuschnee habe in den höheren Lagen den Altschnee überlagert und so die Gefahr für Lawinenabgänge erhöht. Beispielsweise in Adelboden und am Hasliberg gingen am Wochenende Lawinen nieder, wie Dürr berichtete. Schäden gab es keine, Gefahr bestehe nur für Schneesportler, die sich abseits der Pisten bewegen. Auf dem Stockhorn auf 1780 Meter über Meer lagen am Montagabend 71 Zentimeter Schnee, auf dem Schilthorn auf 2360 Meter gar 79 Zentimeter. Für die kommenden Tage prognostiziert Lukas Dürr, dass die Lawinengefahr wegen des schönen, aber kalten Wetters abnimmt.Nur SachschadenAuf den Strassen gestaltete sich die Situation weit weniger prekär. Die Strasseninspektoren berichten auf Anfrage, dass es zu keinen Zwischenfällen gekommen sei. «Das bisschen Schnee bereitete uns keine Probleme», sagte Bruno Burkhard, zuständig für die Strassen im östlichen Berner Oberland. Auch bei der Kantonspolizei waren die Meldungen über Zwischenfälle im Rahmen des normalen Winteranfangs. Laut Sprecher Stefan von Below haben sich in der Nacht auf Montag und am Morgen drei kleinere Unfälle ereignet. Inwiefern der Schnee eine Rolle spielte, konnte er nicht sagen. In der Nacht fuhr ein Automobilist in Kandergrund in einen Zaun, blieb aber unverletzt. Im Morgenverkehr stiessen zwei Personenwagen beim Berntorplatz in Thun zusammen. «Es gab keine Verletzte», sagte von Below. Um 8.50 Uhr sei schliesslich die Meldung eingegangen, dass in Oberhofen ein Personenwagen in ein parkiertes Auto gefahren sei. Auch hier resultierte lediglich ein Sachschaden.

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