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«Man schimpfte die Italiener ‹Tschinggen›»

In Zeiten von Flüchtlingswellen und Ausländerfeindlichkeit setzt die Interkulturelle Bibliothek einen Gegenpunkt. Mit dem Projekt «Nicht mehr dort – Nie ganz da» beleuchtet sie das «Fremd sein in der Schweiz».

Einige Vertreterinnen der Projektgruppe «Fremd sein in der Schweiz» (v.l.): Gisella Bächli-Vorraro, Cornelia Abplanalp, Barbara Weingartner und Doris Zimmerli in der Interkulturellen Bibliothek.
Einige Vertreterinnen der Projektgruppe «Fremd sein in der Schweiz» (v.l.): Gisella Bächli-Vorraro, Cornelia Abplanalp, Barbara Weingartner und Doris Zimmerli in der Interkulturellen Bibliothek.
Patric Spahni

«Sie stehlen unsere Wäsche von der Leine.» – «Die ‹Tschinggen› pfeifen unseren Frauen hinterher!» – «Sie verstellen die Trottoirs und Bahnhofshallen.»: So und ähnlich sprachen die Schweizer über die Italiener – das ist noch gar nicht so lange her.

«In der Zeit der ‹Invasion der Italiener›, also in den 50er- und 60er-Jahren, wurden die Ängste geschürt, und das löste eine menschenverachtende Politik aus – eine, die sich heute zu wiederholen droht», findet Barbara Weingartner, Präsidentin des Vereins Interkulturelle Bibliothek Biblios Thun.

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