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Meiringen: Kampfjet und Heli kamen sich gefährlich nahe

Am 12. Februar donnerte in Meiringen ein Kampfjet knapp an einem Helikopter vorbei. Nur durch ein «markantes Ausweichmanöver» konnte beim Militärflugplatz eine Kollision verhindert werden.

Ein Tiger der Schweizer Luftwaffe kam einem Helikopter in Meiringen gefährlich nahe.
Ein Tiger der Schweizer Luftwaffe kam einem Helikopter in Meiringen gefährlich nahe.
Keystone

Der Vorfall ereignete sich vor zwei Wochen: Am 12. Februar kamen sich in der Nähe des Militärfluplatzes Meiringen kurz vor 11 Uhr ein Militärjet des Typs Tiger F-5E und ein ziviler Helikopter gefährlich nahe. Dies berichtete der «Tages-Anzeiger» am Donnerstagnachmittag online. Der Jet sei in Meiringen gestartet, Richtung Innertkirchen geflogen und habe sich auf einem Übungsflug befunden, heisst es in der Meldung. Der Helikopter der Firma Swiss Helicopter war vom Landeplatz Schattenhalb aus gestartet und flog dorthin zurück.

Rund drei Kilometer südlich von Meiringen kamen sich die beiden Maschinen offenbar so nahe, dass der Vorfall nun von der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle (Sust) unter die Lupe genommen wird. Verletzt wurde niemand, die beiden Maschinen blieben unbeschädigt.

Unklar, wie nahe sich Jet und Heli kamen

Gemäss dem zuständigen Untersuchungsleiter bei der Sust ist noch unklar, wie nahe sich der Jet und der Helikopter gekommen sind. «Die Einschätzung der beteiligten Piloten bezüglich der Distanz zwischen den Luftfahrzeugen ist in solchen Fällen immer sehr subjektiv. Noch fehlen uns die objektiven Daten wie die Radaraufzeichnungen», sagte Untersuchungsexperte Florian Reitz dem «Tages-Anzeiger». Offenbar sei aber ein «markantes Ausweichmanöver» beider Piloten nötig gewesen.

Patrick Aegerter, Mitglied der Geschäftsleitung der Swiss Helicopter AG, bestätigte den Zwischenfall. Beim Heli handelt es sich um eine Maschine aus dem Hause Airbus mit fünf Passagierplätzen. Während des Fluges am 12. Februar war der Pilot aber allein unterwegs. «Alles Weitere ist Gegenstand der Untersuchungen», sagt Aegerter. Die Flugsicherung Skyguide habe ebenfalls eine interne Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet. Radardaten und Funkaufzeichnungen würden ausgewertet. Zum jetzigen Zeitpunkt könne man aber noch mehr dazu sagen, so Skyguide-Sprecher Vladi Barrosa gegenüber dem Tagesanzeiger.

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