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Mit Quartier-Analyse wird neuer Weg in der Prävention beschritten

Das Neumatte-Quartier ist auf Initiative der Spiezer Sozialbehörden analysiert worden. Die Absicht der Studie: «Einen möglichen neuen Weg in der Prävention beschreiten zu können», sagt Daniel Bock, Abteilungsleiter Soziale Dienste.

Das Neumatte-Quartier (rechts) liegt nahe an der Autobahneinfahrt (links) und wird durch die Verkehrssituation im und ausserhalb des Quartiers und den damit verbundenen Lärm belastet. Die Quartier-Analyse hat aber auch ergeben, dass die Bevölkerung der Neumatte ihr Quartier schätzt. Im Hintergrund ist das BEO-Center zu sehen.
Das Neumatte-Quartier (rechts) liegt nahe an der Autobahneinfahrt (links) und wird durch die Verkehrssituation im und ausserhalb des Quartiers und den damit verbundenen Lärm belastet. Die Quartier-Analyse hat aber auch ergeben, dass die Bevölkerung der Neumatte ihr Quartier schätzt. Im Hintergrund ist das BEO-Center zu sehen.
Markus Hubacher

Wenn ein Quartier in den Fokus der Sozialbehörden gerät, regen sich Fragen. Läuft dort etwas nicht rund? Führt ein allfälliges soziales Gefälle zu Reibereien? Oder gar zu Konflikten, die eskalieren können? Spielt da etwa auch das Thema «Migration» mit? Konkret gefragt: Ist die Neumatte, von der hier die Rede ist, ein sozial belastetes Quartier, auf das die Spiezer Sozialbehörden ein spezielles Augenmerk richten müssen? Fakt ist: Die Sozialverantwortlichen haben eine Analyse in Auftrag gegeben. «Ja, ein Student der Fachhochschule für Soziale Arbeit Luzern hat dazu seine Bachelorarbeit gemacht», sagt Daniel Bock. «Die Analyse hat der Gemeinde nur 1000 Franken gekostet», ergänzt der Abteilungsleiter der Sozialen Dienste.

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