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Mit Technik und Setzlingen gegen ein uraltes Problem

In Brienz wurden die Bauwerke eingeweiht, mit denen die Wildbäche gebändigt werden sollen, die im August 2005 verheerende Überschwemmungen anrichteten.

Andrea Andreoli, Präsident der Schwellenkorporation Brienz, vor der am Freitag eingeweihten Hochwasserverbauung am Glyssibach.
Andrea Andreoli, Präsident der Schwellenkorporation Brienz, vor der am Freitag eingeweihten Hochwasserverbauung am Glyssibach.
Andreas Staeger
Förster Simeon Mathyer auf einer hundertjährigen Steinmauer, die das tief unten gelegene Brienz vor heftigen Abflüssen des Glyssibachs schützt.
Förster Simeon Mathyer auf einer hundertjährigen Steinmauer, die das tief unten gelegene Brienz vor heftigen Abflüssen des Glyssibachs schützt.
Andreas Staeger
Auch Tage nach dem Unwetter fanden sich in Brienz Spuren der Verwüstung.
Auch Tage nach dem Unwetter fanden sich in Brienz Spuren der Verwüstung.
Keystone
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Der schönste Weg von Brienz zum Brienzer Rothorn ist nur Insidern bekannt: Der «Simmeler», wie ihn die Einheimischen nennen, ist kein offizieller Wanderweg, sondern ein schmaler Pfad, der sich den Glyssibach entlang von Baalen zum Fuss des Dirrengrinds hochwindet. Weiter unten fliesst der Bach in einem tief eingeschnittenen Graben zum See, doch hier oben strömt er frei über mächtige, zuweilen fast senkrechte Felsplatten. Das Einzugsgebiet des Glyssibachs ist extrem abschüssig, dafür aber auch wunderbar aussichtsreich. Ebenso steil und ausgesetzt ist der Weg, der quer durch diese nahezu vertikale Steinhölle aufwärts führt.

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