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Motion fordert: «Das Schloss soll endlich genutzt werden»

Die Räumlichkeiten des Schlosses Wimmis sollen genutzt werden. Dies fordern die beiden SVP-Simmentaler Grossräte Thomas Knutti (Weissenburg) und Hans-Jörg Pfister (Zweisimmen) in einer Motion.

Das Schloss Wimmis: Eine Motion fordert, dass es der Kanton Bern wieder benützt.
Das Schloss Wimmis: Eine Motion fordert, dass es der Kanton Bern wieder benützt.
Markus Hubacher

Der Regierungsrat wird von den beiden Grossräten Thomas Knutti und Hans-Jörg Pfister aufgefordert, die Räumlichkeiten im Schoss Wimmis «so schnell wie möglich zu nutzen, die Waldabteilungen von Spiez ins Schloss Wimmis zu verlegen und aus finanzpolitischen und geografischen Gründen, der Standort der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) im Schloss Wimmis anzusiedeln».

Neuer Raum für Arbeitsplätze

Sie begründen dies wie folgt: Der Kanton verfüge seit bald drei Jahren über ein leer stehendes Schloss. Die Gerichtssäle und Büroräume wurden zuletzt vom Kreisgericht Frutigen-Niedersimmental genutzt. Rund 20 Arbeitsplätze könnten dort untergebracht werden. «Für die Diskussion über den möglichen Standort wäre somit genügend Planungszeit zur Verfügung gestanden», steht in der Motion. Und weiter: «Aber statt ernsthaft zu prüfen, ob das Schloss Wimmis für die KESB als Standort dienen könnte, werden die Mietverhältnisse im Amtshaus Frutigen gekündigt und Umbauarbeiten für über eine Million Franken geplant.»

Die Waldabteilungen 2 (Frutigen–Obersimmental/Saanen) und 3 (Thun–Niedersimmental) sind in Spiez für über 80'000 Franken jährlich eingemietet. Die Unterhaltskosten für das Schloss Wimmis beliefen sich laut den Motionären in den letzten drei Jahren auf 109'693 Franken. Im Simmental herrsche Unverständnis über die Standortpolitik. «Für uns ist zentral, dass das Schloss vom Kanton baldmöglichst genutzt wird», steht weiter. Aufgrund der Umsetzung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes verlangen die Motionäre Dringlichkeit.

Berner Oberländer/pd

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