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Nach Brand: Welle der Solidarität

Die Brandursache im Uetendorfer Einfamilienhaus ist noch unklar. Derweil erhält die siebenköpfige Familie breite Unterstützung.

«Meine Mitarbeiterinnen und ich haben schon ganz heisse Ohren, so viele Telefone kommen rein», sagte Kurt Spöri, Gemeindeschreiber von Uetendorf, gestern Nachmittag. Der Grund dafür liegt am Hausbrand an der Jungfraustrasse auf der Uetendorfer Allmend, der eine siebenköpfige Familie obdachlos werden liess und Verletzte forderte. «Es ist gewaltig, welches Echo unser Aufruf ausgelöst hat: Die Leute fragen nach dem Spendenkonto, bieten Kleider an, und ich habe konkrete Hinweise für eine neue Unterkunft erhalten.» Diese habe er direkt an die Kontaktperson der Opferfamilie weitergeleitet.

Ursache weiter unklar

Über den Zustand der insgesamt vier Verletzten konnten weder Spöri noch Heinz Pfeuti, Mediensprecher der Kantonspolizei Bern, gestern genauere Auskunft geben. «Ich weiss lediglich, dass am Vormittag ein Familienmitglied aus dem Inselspital in Bern entlassen wurde», sagte der Uetendorfer Gemeindeschreiber.

Weiterhin offen ist derzeit noch die Brandursache. Gemäss Pfeuti können die Abklärungen noch mehrere Tage in Anspruch nehmen: «Das hängt ganz davon ab, wie schnell die Fahndung den Brandherd lokalisieren kann.» Der verheerende Brand des Einfamilienhauses mit gemauertem Parterre und Holzbau im ersten und zweiten Stockwerk brach am Montagmorgen kurz vor 9 Uhr aus. Vier der insgesamt sieben Familienmitglieder konnten sich selber aus dem brennenden Haus retten. Die Mutter und zwei Kleinkinder erlitten teils schwere Brandverletzungen, der Vater kam mit Schnittwunden davon. Das Einfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar.

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