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Naturpark Hohgant: Auch Eriz sagt Nein

Mit Eriz sagte eine weitere Gemeinde Nein zum Naturpark Thunersee-Hohgant. Markus Rüegsegger wurde neu in den Gemeinderat gewählt.

Aussicht vom Hohgant in Richtung Schrattefluh.
Aussicht vom Hohgant in Richtung Schrattefluh.
Walter Brunner, Leserreporter

Der Naturpark Thunersee-Hohgant gab an der Gemeindeversammlung in Eriz am Samstagnachmittag viel zu reden. Die Abstimmung hätte zwar nicht mehr viel geändert, denn die meisten beteiligten Gemeinden haben ihn bereits abgelehnt (wir haben berichtet). Es meldeten sich einige Anwesende zu Wort und äusserten sich zu einem Bericht in «Zeit-Fragen», der vor einigen Tagen in verschiedenen Gemeinden verteilt wurde. Unter anderem äusserte sich Christian Oesch, der in der Publikation interviewt worden war.

Die Planung des Parks sei europaweit gesteuert und folge dem Motto «Reiche ich dir die Hand, nimmst du mir das Land». Alt-Gemeindeschreiber Christian Aeschlimann hielt dagegen, dass der Naturpark keineswegs ein Projekt der EU sei. Man solle sich ausserdem überlegen, wem man mehr Glauben schenken könne, einem «Heftli» oder einer Organisation, die sich für die Berglandschaft einsetzt. Die Anwesenden Erizer einigten sich auf eine geheime Abstimmung, in der das Mitmachen bei einem Naturpark wie dem Naturpark Thunersee-Hohgant abgelehnt wurde.

Gemeindepräsident Daniel Jost sprach vor den anstehenden Wahlen in den Gemeinderat die Schwierigkeit an, gute Leute zu finden, die auch bereit waren, mitzumachen. Glücklicherweise habe ein Nachfolger für Silvia Tschanz gefunden werden können. Neu wird Markus Rüegsegger das Ressort Bildung im Gemeinderat übernehmen. Wiedergewählt wurde Gemeinderätin Astrid Fahrni. Nicole Eicher-Hutmacher ist nun neu neben den wiedergewählten bisherigen Mitgliedern Monika Jaun, Sonja Wanzenried und Samuel Wyss in der Schulkommission.

Der Voranschlag 2012 wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Auch die Änderung des Organisationsreglements des Sekundarschulverbandes und des hauswirtschaftlichen Unterrichts Unterlangenegg wurde angenommen; ebenso die Anpassung der Gemeindeordnung und des Schulreglements. Letzteres soll den Weg für das neue Oberstufenzentrum in Unterlangenegg ebnen.

Wie in anderen kleineren Gemeinden ist auch in Eriz die Internetverbindung ein Problem. Der Gemeinderat schlägt einen Richtstrahl als Übergangslösung vor.

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