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Neue Radarstation warnt bald vor Unwettern

Auf dem Gipfel des Plaine Morte entsteht eine neue Wetterradarstation. Die Anlage geht im Sommer 2013 in Betrieb. Fachleute versprechen sich eine Verbesserung in der Gewitterwarnung für das Oberland.

Bruno Petroni
Fast komplett leer: Das Eisbecken des Faverge-Gletschersees am östlichen Rand des Plaine-Morte-Gletschers Ende der letzten Woche. Im Hintergrund (Bildmitte)  der Wildstrubel, rechts davon das Schneehorn, ganz rechts das Walliser Rothorn.
Fast komplett leer: Das Eisbecken des Faverge-Gletschersees am östlichen Rand des Plaine-Morte-Gletschers Ende der letzten Woche. Im Hintergrund (Bildmitte) der Wildstrubel, rechts davon das Schneehorn, ganz rechts das Walliser Rothorn.
Bruno Petroni
Tomislav Bozanovic, Vorarbeiter und Baustellenchef auf Plaine-Morte.
Tomislav Bozanovic, Vorarbeiter und Baustellenchef auf Plaine-Morte.
zvg
Heinz Wanner, Klimatologe.
Heinz Wanner, Klimatologe.
Pascal Kupper
Nils Hählen, Wasserbauingenieur.
Nils Hählen, Wasserbauingenieur.
zvg
Auch dieser Gletscher Plaine Morte ist vor der Klimaerwärmung nicht sicher, wie die Momentaufnahme Ende Juni 2012 zeigt es: Die Schneeschmelze auf der Oberfläche des Plateaugletschers ist in vollem Gang.
Auch dieser Gletscher Plaine Morte ist vor der Klimaerwärmung nicht sicher, wie die Momentaufnahme Ende Juni 2012 zeigt es: Die Schneeschmelze auf der Oberfläche des Plateaugletschers ist in vollem Gang.
Bruno Petroni
Eine weitere Schmelzwasserlache auf dem Plaine-Morte-Gletscher. Im Hintergrund ist der Wildstrubel zu sehen.
Eine weitere Schmelzwasserlache auf dem Plaine-Morte-Gletscher. Im Hintergrund ist der Wildstrubel zu sehen.
Bruno Petroni
Wegen der Klimaerwärmung haben sich durch Schmelzwasser in den letzten Jahren am Rand des Gletschers Plaine Morte an der Grenze der Kantone Bern und Wallis gefährliche Gletscherseen gebildet.
Wegen der Klimaerwärmung haben sich durch Schmelzwasser in den letzten Jahren am Rand des Gletschers Plaine Morte an der Grenze der Kantone Bern und Wallis gefährliche Gletscherseen gebildet.
Bruno Petroni
Der gletschergestaute Strubelsee auf dem Plaine-Morte-Gletscher. Mitte Juli vergangenen Jahres war einer der Seen innert kürzester Zeit ausgelaufen. Die Simme, die Richtung Lenk abfliesst, führte viel Wasser und trat an mehreren Stellen über die Ufer.
Der gletschergestaute Strubelsee auf dem Plaine-Morte-Gletscher. Mitte Juli vergangenen Jahres war einer der Seen innert kürzester Zeit ausgelaufen. Die Simme, die Richtung Lenk abfliesst, führte viel Wasser und trat an mehreren Stellen über die Ufer.
Bruno Petroni
Die Lenk vom Plaine-Morte-Gletscher aus gesehen. Im Hintergrund der Flugplatz St. Stephan.
Die Lenk vom Plaine-Morte-Gletscher aus gesehen. Im Hintergrund der Flugplatz St. Stephan.
Bruno Petroni
Ein grosser Trichter im Plaine Morte Gletscher.
Ein grosser Trichter im Plaine Morte Gletscher.
Bruno Petroni
Der Plaine-Morte Gletscher. Rechts geht es an die Lenk. In der Bildmitte der Plaine-Morte-Gipfel, dahinter geht es nach Crans-Montana hinunter.
Der Plaine-Morte Gletscher. Rechts geht es an die Lenk. In der Bildmitte der Plaine-Morte-Gipfel, dahinter geht es nach Crans-Montana hinunter.
Bruno Petroni
Der Strubelsee mit seinem Namensgeber, dem Wildstrubel: Der Gletschersee wächst auch dieses Jahr weiter an. Jetzt wird er von einem Frühwarnsystem überwacht. Das beinhaltet Kameras und und Sonden.
Der Strubelsee mit seinem Namensgeber, dem Wildstrubel: Der Gletschersee wächst auch dieses Jahr weiter an. Jetzt wird er von einem Frühwarnsystem überwacht. Das beinhaltet Kameras und und Sonden.
Bruno Petroni
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Wird das Berner Oberland Warnungen vor starken Niederschlägen, Gewittern und Hochwasser bald entscheidend früher und genauer erhalten? Ja, wenn es nach den Vorstellungen der Meteo-Schweiz-Verantwortlichen geht. Das dem Eidgenössischen Departement des Innern angehörende Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie baut zurzeit auf dem Gipfel des Plaine Morte auf 2927 Meter über Meer eine zehn Meter hohe moderne Wetterradarstation.

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