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Nur ein kleiner Gewinn trotz über vier Millionen Passagiere

Die Schilthornbahn AG vermeldet ein gutes Jahresergebnis 2012 mit über vier Millionen Passagieren. Doch der Gesamtertrag fällt tiefer aus.

Aufwärts: Eine Gondel der Schilthornbahn unterwegs von Gimmelwald nach Mürren.
Aufwärts: Eine Gondel der Schilthornbahn unterwegs von Gimmelwald nach Mürren.
zvg/Jost von Allmen

Wie die Schilthornbahn AG mitteilt, wurden im Berichtsjahr 2012 auf allen Transportanlagen 4047569 Gäste (–0,6 Prozent) befördert. Allein mit der Luftseilbahn Stechelberg–Gimmelwald–Mürren–Birg–Schilthorn seien mehr als zwei Millionen Passagiere befördert werden, (–7,0 Prozent). Der Gesamtertrag beträgt rund 22,5 Millionen Franken. Er liegt gegenüber dem Vorjahr um nahezu 557000 Franken oder 2,4 Prozent tiefer. Gleichzeitig hat sich der Gesamtaufwand um rund 180000 Franken erhöht. Gemäss der Mitteilung beantragt der Verwaltungsrat der nächsten Generalversammlung vom 21.Juni eine Gewinnausschüttung aus den Reserven aus Kapitaleinlagen. Aus diesem Grund wird der Jahresgewinn auf das Minimum reduziert, und zwar auf 23322 Franken.

Wie die Schilthornbahn AG schreibt, sei die Wintersaison 2012/2013 mit frühen Schneefällen sowie einer deutlich stärkeren Nachfrage als im Vorjahr gestartet. «Zwar blieb das erhoffte Wetterglück vor allem an Wochenenden lange Zeit weitgehend aus. Immerhin zeigten sich die beiden letzten Februarwochen von der freundlichen Seite.» Die bisherigen Frequenz- und Umsatzzahlen deuteten auf eine positive Entwicklung des Wintergeschäfts hin. Die Zukunft sieht das Unternehmen folgendermassen: «Für die kommende Sommersaison sind wir optimistisch.» Zwar wirke sich der Eurowechselkurs nach wie vor dämpfend auf die Nachfrage aus den europäischen Ländern aus.

Dagegen dürfe die Schilthornbahn AG eine anziehende Nachfrage aus den asiatischen Märkten feststellen. Die Realisierung und Eröffnung geplanten Attraktionen Bond World und Piz Gloria View (wir haben berichtet ) stimmten ebenfalls positiv: «Wir erhoffen uns durch diese beiden neuen Attraktionen auch eine zunehmende Nachfrage aus dem eigenen Land.»

BOM/fl

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