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Nur Honigmacher oder mehr?

«Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben», hat angeblich Albert Einstein gesagt. Berufsimker Hugo Greber (48) aus Frutigen erzählt, warum er nicht an diese Aussage glaubt.

Bemerken die Bienen den Klimawandel? Hugo Greber: Ja, das bemerken sie schon, denn seit ein paar Jahren beginnt der Frühling früher. Es wird wärmer, die Blumen blühen früher und die Bienen kommen hervor. Danach kommt eine kurze Kältezeit in der sich die Bienen wieder in ihre Kisten verziehen. Das hat die Folge das die Bienen mehr Honig produzieren. Also ist die Klimaerwärmung positiv für die Bienen? Aus Sicht vom Imker ist es eher positiv. Der Nachteil ist die Bekämpfung der Varroamilbe. Weil die Milbe sich in der Brut der Bienen vermehrt. Solange die Königin brütet sind die Milben in den Zellen. Dort drinnen kann man sie schlecht bekämpfen. Und da sind etwa 60-70 Prozent, die anderen sind auf den Bienen. So kann man nur 30-40 Prozent bekämpfen. Die anderen können sich weiter vermehren und vernichten das Volk.

Ist es heute schwieriger Bienen zu halten als früher? Ja, weil sich die Varroramilbe bei den Bienen eingenistet hat.

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