Zum Hauptinhalt springen

Opfer der Mokka-Schlägerei kann wieder sprechen

Mesfen Semer Hagos aus Heimberg war nach der Schlägerei im Thuner Mokka der Nacht vom 26. auf den 27. Februar schwer verletzt. Noch bleibt trotzdem unklar, welche bleibenden Spuren die Hirnverletzung hinterlassen wird.

Neun Monate nach der brutalen und blutigen Schlägerei im «Mokka»: Ibrahim Ahmed Hassan (l.) und sein Freund, das hirnverletzte Opfer Mesfen Semer Hagos, treffen sich in Thun.
Neun Monate nach der brutalen und blutigen Schlägerei im «Mokka»: Ibrahim Ahmed Hassan (l.) und sein Freund, das hirnverletzte Opfer Mesfen Semer Hagos, treffen sich in Thun.
Franziska Streun

Mesfen Semer Hagos sitzt am hintersten Tisch. Er beobachtet die vielen Leute im Kaffee in Thun und lächelt immer wieder seinem Freund Ibrahim Ahmed Hassan zu, der neben ihm sitzt. «Mesfen, wie heisst du?», fragt er ihn. Dieser lächelt. «Mesfen, sprich mir nach: M-e-s-f-e-n», sagt Hassan und macht mit den Händen neben dem Mund die Bewegung der Aussprache nach. Hagos spricht die Buchstaben aus, den Namen Mesfen dabei zu hören, ist schwierig.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.