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Palace Mürren: Kühne Projekte am klaffenden Abgrund

Eine Taskforce will das zugesperrte Luxushotel in Mürren wiederbeleben. 20 Millionen Franken könnte das kosten, rechnet sie vor. Gleichzeitig gibt ein 30-Millionen-Hotelprojekt zu reden.

Spektakulär und exponiert: Mythisch überhöhtes Mürren auf einem Tourismusplakat von 1934.
Spektakulär und exponiert: Mythisch überhöhtes Mürren auf einem Tourismusplakat von 1934.
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Sie wollen das geschlossene Palace-Hotel wiederbeleben und Mürrens touristische Zukunft sichern:  Samuel Bichsel (links), Geschäftsführer Mürren Tourismus, und Peter Wirth, Sprecher der Palace-Taskforce.
Sie wollen das geschlossene Palace-Hotel wiederbeleben und Mürrens touristische Zukunft sichern: Samuel Bichsel (links), Geschäftsführer Mürren Tourismus, und Peter Wirth, Sprecher der Palace-Taskforce.
Markus Hubacher
René C. Jäggi, Unternehmer und früherer Palace-Inhaber.
René C. Jäggi, Unternehmer und früherer Palace-Inhaber.
SRF
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Eiszapfen dekorieren das Dach des Mürrner Palace-Hotels. Sie zeigen an, wo die Dachrinnen rosten und leck sind. Auf der Unterseite der Hotelbalkone klaffen Wunden im brüchigen Beton. Würde man es noch wagen, hinauszutreten, um die grandiose Vollsicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau zu bewundern?

Die Frage stellt sich nicht. Denn Mürrens Edelherberge ist seit 2009 geschlossen. Und wie oft bei Nordwind im Februar verhüllt an diesem Tag Hochnebel die Berge.

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