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Pisten sind OK und Schweizer in Form

Die Voraussetzungen für die 80. Lauberhornrennen sind perfekt: Die Rennpisten sind in bestem Zustand, die Schweizer Cracks in blendender Form, und Wengen ist für einen grossen Ansturm der Fans gerüstet.

BOM Grafik/Signer

Lauberhornrennen 2009: Carlo Janka siegte in der Super-Kombination, und Didier Defago war in der Abfahrt schneller als Bode Miller. Die Fans gerieten aus dem Häuschen. Und dieses Jahr? Cuche, Defago, Janka, Zurbriggen und Co. sind in Form, haben Siege gefeiert und Konstanz bewiesen. Das Publikum kann kommen, Wengen ist bereit!

Naturtribüne Girmschbiel

Die rund 4,5 Kilometer lange Lauberhornstrecke – die längste Abfahrt des Weltcups – weist viele attraktive Stellen auf. Für Zuschauer sind folgende Standorte zu empfehlen:

? Start: Nur mit Ski/Snowboard zu erreichen (Sesselbahnen Lauberhorn und Wixi).

? Hundschopf: Die wohl attraktivste Stelle der Abfahrt. Von der Wengernalp in 15 Minuten zu Fuss erreichbar oder mit Ski/Snowboard.

? Girmschbiel: Unterhalb der Wengernalp (zu Fuss in 5 Minuten sowie mit Ski/Snowboard erreichbar). Diese Naturtribüne bietet rund 9000 Personen Platz und Sicht auf Hundschopf, Minschkante, Canadian Corner und Alpweg.

?Hanneggschuss: Nur erreichbar mit Ski/Snowboard. Hier erreichen die Fahrer die Höchstgeschwindigkeit (über 140 km/h).

? Am Ziel bietet die Tribüne – um 400 Stehplätze erweitert – beste Sicht auf die Grossleinwand, den Schlussteil der Abfahrt und auf den Slalomhang. Der Zielraum in Innerwengen ist von Wengen in 20 Minuten zu Fuss erreichbar oder ab der Wengernalp mit Ski/Snowboard.

Nicht nur die Abfahrt...

Natürlich bietet die Abfahrt den grössten Spektakel. Aber auch die Super-Kombination am Freitag und der Slalom am Sonntag begeistern. An diesen beiden Tagen ist das «Gschtoor» weniger gross als am Samstag. Und in beiden Disziplinen können Schweizer ganz vorne ein Wörtchen mitreden: Janka, Zurbriggen, Gini.

40, 50, 80 Jahre

Das Lauberhornrennen – 1930 von Ernst Gertsch und seinen Mitstreitern gegründet – feiert seinen 80. Geburtstag. Viktor Gertsch steht dem Organisationskomitee seit 40 Jahren als Präsident vor. Fredy Fuchs ist ebenfalls seit vier Jahrzehnten dabei: als Vizepräsident, Technischer Leiter und Rennleiter. Das Schweizer Fernsehen übertrug das Lauberhornrennen vor 50 Jahren erstmals live. Ovomaltine ist ebenso von Beginn weg dabei, wie die für die nötigen Verbindungen sorgende PTT/ Swisscom. Und natürlich auch die Wengernalpbahn, ohne die ja weder Rennfahrer noch Publikum an die Rennen kämen.

Von Beginn weg dabei sind Wetterkapriolen mit sommerlichen Temperaturen, mit Schneestürmen, Nebel und Guggiföhn. Das «Horerenne» hat allem standgehalten. Die Skifans sind ihm treu gebleiben. Im vergangenen Jahr pilgerten 52500 Zuschauer an die Rennstrecken: Abfahrt 29000, Super-Kobination 16000 und Slalom 7500.

420 Journalisten

Sehr hoch sind Jahr für Jahr die Fernseh-Einschaltqouten. Die Abfahrt 2009 verfolgten im Schnitt 1,055 Millionen Personen (Spitzenwert knapp 1,2 Millionen). 2008 waren es sogar noch 20 000 mehr.

Die Namen von Wengen, Lauberhorn, Siegern und Besiegten tragen rund 420 Journalisten und 110 Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens in die weite Welt hinaus. Kein Wunder, denn: Die Lauberhornrennen sind der grösste jährlich stattfindende Wintersportanlass der Schweiz.

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