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«Pläne sind erst Gröbstkonzept»

Zwei Investorengruppen sind noch im Rennen um die Überbauung des «Des Alpes»-Areal in Interlaken. Wie die Projekte aussehen könnten und ob das Restaurant bestehen bleibt, ist beim heutigen Planungsstand noch unklar.

Ein Hotel, ein Restaurant, Konferenzräume, ein Wellnessbereich, ein Spa und einen Bereich fürs Wohnen im Alter: Diese Angebote wollen beide interessierten Investoren für das «Des Alpes»-Areal in Interlaken, falls sie denn den Zuschlag bekämen, realisieren. Viel mehr ist bis heute nicht bekannt. «Die vorliegenden Pläne sind erst ein reines Nutzungskonzept», sagte gestern Interlakens Gemeindepräsident Urs Graf auf Anfrage. Am Montag hatte der Gemeinderat Interlaken über die vorliegenden Projekteingaben zur Überbauung des «Des Alpes»-Areal informiert und bekannt gegeben, dass sich entweder die Bewerbung der Frutiger AG oder der Hauser Rutishauser und Suter (HRS) AG durchsetzen wird. Das gemeinschaftliche Projekt der Marazzi Generalunternehmung AG mit der JCZ Unternehmensberatung für Hotels und Resorts und dasjenige der Bauengineering AG werden nicht weiter berücksichtigt.

Unterschiede noch vage

Was die beiden Projekte bauliche voneinander unterscheidet, ist heute noch vage. Die vorliegenden Pläne (siehe neben stehend) seien ein «Gröbstkonzept», wie es Urs Graf formuliert. Beide Bewerber gehen von etwa 10'000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für die Wohnkomplexe im hinteren Teil des Areals aus, Frutiger will dazu ein Gesundheitszentrum realisieren, die HRS-Gruppe eine Business-School. HRS will für das Hotel 17000 Quadratmeter verbauen, die Frutiger AG plant eine etwas kleinere Variante mit 12000 Quadratmetern. Beide Hotels sollen zwischen 250 und 300 Betten haben. Beide Bewerber planen ein viergeschossiges Hotelgebäude, die Wohnhäuser sollen zwei- bis dreigeschossig gebaut werden.

Zukunft für Restaurant?

Die Frage, ob das heutige Restaurant Des Alpes dem Hotelbau weichen wird, ist in den Nutzungskonzepten nicht definitiv geklärt. Das Konzept der Frutiger AG bezieht das Gebäude zum jetzigen Zeitpunkt aber explizit in den Plan ein, rückt es in einer Computeranimation gar in den Vordergrund.

Die Absichten der HRS sind dagegen weniger deutlich: Auf dem Plan ist zwar an der entsprechenden Stelle ein Haus zu finden, aber dieses ist nicht klar als Restaurant definiert. Die nächsten Schritte in der Evaluierung seien nun weitere Vertragsverhandlungen und deren Abschluss, sagt Graf weiter. Ausserdem werde sich die Frage stellen, ob ein Baurechtsvertrag oder ein Kaufvertrag abgeschlossen wird. Urs Graf: «Erst danach beginnt die Planung.»

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