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«Plötzlich begann sich alles zu drehen»

Samstagnacht wurden drei junge Frauen in Meiringen offenbar Opfer eines K.-o.-Tropfen-Angriffs. Experten empfehlen, bei Aufenthalten in Diskotheken und bei Partys mit vielen fremden Leuten das eigene Getränk nicht aus den Augen zu lassen.

Zurück am Ort des Geschehens: Hier torkelte Tamara* (rechts) Samstagnacht aus der Diskothek Sherpa ins Freie hinaus. Später musste sie in Begleitung nach Hause gebracht werden. Sie hatte vermutlich unbemerkt K.o.-Tropfen verabreicht bekommen.
Zurück am Ort des Geschehens: Hier torkelte Tamara* (rechts) Samstagnacht aus der Diskothek Sherpa ins Freie hinaus. Später musste sie in Begleitung nach Hause gebracht werden. Sie hatte vermutlich unbemerkt K.o.-Tropfen verabreicht bekommen.
Bruno Petroni

Auch Montag noch brummte Tamara* der Schädel. Die 24-jährige Büroangestellte hat ein schlimmes Wochenende hinter sich. Stunden und Nächte mit Schwindelanfällen, Erbrechen und Ohnmacht. Ihren beiden Freundinnen Anita* (19) und Fabienne* (23) erging es nicht besser. Die drei nahmen in der Nacht auf Sonntag offenbar unfreiwillig K.-o.-Tropfen ein. Wer ihnen die Tropfen während ihres Aufenthalts in der Meiringer Diskothek Sherpa ins Getränk gemischt haben könnte, wissen sie nicht. «Etwa zwei Stunden lang waren wir im Sherpa, tranken wie immer zwei bis drei Drinks und fühlten uns gut», erinnert sich Tamara.

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