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Salome zur wolligen Miss gekürt

An der Herbstschau der Schafzuchtgenossenschaft Obersimmental war eine Qualitätssteigerung zu verzeichnen. Ein Dutzend Züchter präsentierte in Zweisimmen 170 weisse Alpenschafe. Die Miss 2009 heisst Salome.

Die Obersimmentaler Schafzüchter sind mit ihren gut gesömmerten weissen Alpenschafen aus den hohen Bergweiden ins Tal zurückgekehrt. In der Zweisimmer Markthalle wurden die 170 Auen der sieben Kategorien durch die beiden kantonalen Experten Hansruedi Wegmüller und Hanspeter Bigler beurteilt und benotet. Armin Wiedmer, Präsident der Zuchtgenossenschaft, ist mit der Expertise zufrieden: «Es gab zahlreiche Maximalnoten. Dies ist ein Zeichen, dass wir Schafzüchter des weissen Alpenschafes mit unserer Zucht auf dem richtigen Weg sind.» Die Herbstschau, auch Punktierung genannt, weckte im Wallis wie in der Ostschweiz das Interesse an der guten Obersimmentaler Zucht. Miss Obersimmental wurde die eineinhalbjährige Salome aus dem Stall von Toni Hählen, Lenk.

Weder Luchs noch Wolf

Fast jeder Schäfeler der Obersimmentaler Schafzuchtgenossenschaft bevorzugt zur Sömmerung seiner Schafherde ein anderes Weidegebiet in den Obersimmentaler Bergen. Züchterpräsident Armin Wiedmer: «Im Sommer sind unsere Herden nahe zu sich selbst überlassen. Zum Glück ist nichts bekannt, dass einzelne Herden zu Schaden kamen – weder durch den Luchs noch durch den Wolf.» Die Problematik der Herdenüberwachung wird in der kommenden Winterzeit thematisiert.

In den Züchterkreisen sorgte auch der Absturz der zwanzig Schafe im Fermeltal (wir haben berichtet) für Gesprächsstoff. Allgemein wird bedauert, dass sich die beiden Wanderer nicht gemeldet haben.

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