Zum Hauptinhalt springen

Schlossberg-Parking: Gemeinderat wollte das Sagen haben

Wilde Parkiererei und Interessenkonflikte: Die Geschichte der Parkhausplanung in Thun begann 1962. Um den Bau von Parkhäusern nicht der Privatwirtschaft zu überlassen, gründete der Gemeinderat 1972 die Parkhaus Thun AG.

Marktstudien für den Verbleib des Viehmarktes, den Bau einer Curlinghalle bei der Kunsteisbahn, ein privates Parkhausprojekt mit Kunsteishalle zwischen Burg- und Krankenhausstrasse, ein Parkhaus beim Göttibach und vieles mehr: Das Parkieren in Thun war Anfang der 60er-Jahre geprägt von Diskussionen und Streitigkeiten über Standorte, städtebauliche Aspekte, Verkehrsführung und Tarifpolitik. Den Bau von Parkhäusern durch verschiedene Bauherren stand im Raum. Das gefiel dem Gemeinderat nicht. Er wollte die Entwicklung und Planung nicht der Privatwirtschaft überlassen.

Deshalb übernahm die Stadt 1972 die Gesamtverantwortung und Federführung in allen Parkhausfragen – und gründete am 7.April 1972 die Parkhaus Thun AG. Der Gemeinderat wollte den öffentlichen Interessen gerecht werden und erreichen, dass ein Parkhaus unternehmerisch und privatwirtschaftlich geführt wird.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.