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Schneuwly Spieler des Jahres, Abgänge und bald der Umbruch

Der FC Thun blickt auf eine gute Saison zurück. Christian Schneuwly war der dominante Spieler, die Abgänge Stephan Andrists und Dario Lezcanos enttäuschten die Fans.

Dynamisch und trickreich: Christian Schneuwly kehrt nach einer starken Saison in Thun zu YB zurück.
Dynamisch und trickreich: Christian Schneuwly kehrt nach einer starken Saison in Thun zu YB zurück.
Patric Spahni

Spieler der Saison

Voraussichtlich werden die Young Boys heute offiziell bekannt geben, dass sie die Ausleihe von Christian Schneuwly nicht verlängern und ihn vom FC Thun zurückholen. Das ist bei dem Skorerwert, den der 24-Jährige für die Oberländer erreichte, nicht erstaunlich. Mit acht Toren und acht Vorlagen ist Schneuwly der torgefährlichste Spieler in der Super League, welcher nicht beim FC Basel unter Vertrag steht. Mit viel Dynamik und Übersicht prägte er in der vergangenen Spielzeit das Spiel der Thuner. Oft tauchte der trickreiche Offensivspieler wie aus dem Nichts vor dem gegnerischen Tor auf. Schneuwly ist ein Spieler, der seine Teamkollegen besser macht – und auch wegen seiner Bodenständigkeit in der Mannschaft beliebt ist. Trotzdem schien es noch vor wenigen Wochen undenkbar, dass Schneuwly zu den Stadtbernern zurückkehrt. Trainer Christian Gross, der in der Winterpause auch dem (definitiven) Wechsel von Schneuwlys Bruder Marco nach Thun zugestimmt hatte, plante die Zukunft ohne die Schneuwlys. Unter dem neuen YB-Trainer – wer auch immer es wird – soll Christian Schneuwly zum neuen, freundlicheren Gesicht beitragen, das die Young Boys künftig zeigen wollen. Und natürlich im gleichen Ausmass skoren, wie er das für Thun getan hat.

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