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Schule verweigert Schülerin Aufnahme zu Unrecht

Eine Thuner Schule hat einer Schülerin zu Unrecht die Aufnahme in eine Klasse verweigert, welche die junge Frau unbedingt besuchen wollte. Das hat ein Einzelrichter des kantonalen Verwaltungsgerichts entschieden.

Die Schülerin ist zum Unterricht zugelassen. Dabei handelt es sich um eine einstweilige Massnahme, bis die Erziehungsdirektion über die Beschwerde entscheidet.
Die Schülerin ist zum Unterricht zugelassen. Dabei handelt es sich um eine einstweilige Massnahme, bis die Erziehungsdirektion über die Beschwerde entscheidet.
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Die Thuner Schule habe offensichtlich der eigenen Studienordnung nicht Rechnung getragen, als sie der Schülerin mitteilte, alle 24 Plätze im zweisprachigen Ausbildungsgang seien belegt. Das schreibt der Richter in seinem am Mittwoch veröffentlichten Urteil.

Der Richter hat nun entschieden, die Schülerin sei ab (dem heutigen) Montag zum Unterricht zuzulassen. Die gewichtigen privaten Interessen der Schülerin überwögen die organisatorischen Probleme, welche die Schule geltend mache.

Prüfungsfreier Eintritt

Beim Urteil handelt es sich um einen einstweiligen Massnahme, bis die kantonale Erziehungsdirektion definitiv über die Beschwerde der Schülerin gegen ihre Nicht-Aufnahme entscheidet.

Die Schule hatte der Schülerin im Februar zuerst mitgeteilt, aufgrund ihrer guten Note könne sie prüfungsfrei die von ihr gewünschte Klasse besuchen. Später schrieb sie ihr, es seien zu viele Anmeldungen eingegangen. Aufgenommen würden Schülerinnen und Schüler, welche sich zuerst gemeldet hätten.

In der Studienordnung für den genannten zweisprachigen Ausbildungsgang steht aber, falls nicht genügend Ausbildungsplätze vorhanden seien, erfolge die Aufnahme erstens aufgrund der Zeugnisnoten und zweitens aufgrund der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen.

SDA/cla

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