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Sie klauten, was ihnen in die Hände fiel

Vor dem Kreisgericht Thun stehen seit Mittwoch fünf Männer, denen eine Vielzahl von Einbrüchen in diversen Kantonen vorgeworfen wird. Soweit sie sich an die einzelnen Vorfälle erinnern, sind sie geständig.

Vor Gericht wurde aber rasch klar, dass offenbar grössere Erinnerungslücken bestehen. Allein schon aus den eingestandenen Fällen wird deutlich, dass die fünf wohl alles klauten, was ihnen in die Hände fiel. Dem Aktivsten unter ihnen werden gegen 200 Einbrüche zur Last gelegt.

In dem 130-seitige Überweisungsbeschluss sind seitenweise Einbrüche und Einbruchsversuche in Handwerks- und Industriebetriebe, Büros und Ähnliches aufgelistet. Gestohlen wurde vom Sparschwein bis zu Tresor alles.

Die fünf waren in unterschiedlicher Besetzung auf ihren Diebestouren in den Kantonen Bern, Baselland, Neuenburg, Freiburg, Solothurn, Luzern und Jura unterwegs.

Ihnen werden unter anderem Diebstahl, Sachbeschädigungen, Hausfriedensbruch, Entwendung von Motorfahrzeugen sowie teilweise Geldwäscherei oder Missbrauch von Datenverarbeitungsanlagen vorgeworfen.

Die fünf Männer im Alter zwischen 28 und 37 Jahren stammen mehrheitlich aus dem Kosovo, sind aber alle in der Schweiz wohnhaft. Das Urteil wird für Freitag erwartet.

SDA

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