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Ski-Nachwuchs trainiert auf Gletscher

Das gesamte Kader vom Regionalen Leistungszentrum BOSV Ski Alpin Jungfrau hat die ersten Skitage auf dem Allalingletscher ob Saas Fee absolviert.

Beim Training auf der Piste: Cheftrainer Peter Wyss spricht zum hoffnungsvollen Nachwuchs.
Beim Training auf der Piste: Cheftrainer Peter Wyss spricht zum hoffnungsvollen Nachwuchs.
zvg

Die neue Skisaison ist eröffnet: Die Skitalente der Jungfrauregion sind in den Winter gestartet. Das vollzählige Kader vom Regionalen Leistungszentrum BOSV Ski Alpin Jungfrau (RLZ Jungfrau) hat bereits auf dem Allalingletscher ob Saas Fee trainiert. «Die Athletinnen und Athleten vom A-Kader standen bereits in den Sommerferien auf den Ski. Mittlerweile ist auch für den Rest der RLZ Jungfrau Sportler die Schneesaison losgegangen», vermeldet der Trainerstab.

An der Technik gefeilt

Im Mittelpunkt stand die technische Grundschule im Skifahren. In Gruppen oder sogar im Einzelunterricht wurde intensiv an der Technik mit dem Slalom- und Riesenslalommaterial gearbeitet. Dazu gehört eine intensive Betreuung durch die RLZ Trainer. Sowohl tagsüber auf den Pisten als auch bei einer gezielten Videoanalyse am Abend.

Und die Trainer schwärmen von den ersten Tagen im Schnee. «Der Teamgeist ist derzeit schlicht genial», erzählt zum Beispiel Yves de Roche, Trainer B-Kader. «Es sind alle voller Tatendrang. Auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt und ein Schneetraining verunmöglicht.» Solche Schlechtwettertage seien immer wieder willkommene «Wachskurstage». Denn im Vergleich zu den Stars im Weltcup, ist im Nachwuchsbereich die Skipräparation Sache der Skifahrer. «Die optimale Wachsmischung und ein frischer, scharfer Kantenschliff wirken manchmal Wunder», wird betont.

Kondition «gebüffelt»

Auch das Konditionstraining wird während der Tage in Saas Fee weitergeführt. Konditionstrainerin Fleur Steiner ist nach der Auswertung der Swiss Ski Power Tests zufrieden mit der geleisteten Arbeit im Sommertraining. Im Vergleich zum April war ein Leistungsanstieg von 25 bis 30 Prozent festzustellen. «Vor allem die guten bis ausgezeichneten Resultate im Rumpfbereich freuen mich enorm. Eine starke Rumpfmuskulatur schützt vor Verletzungen», meint Steiner. Nun gelte es, konditionell in Form zu bleiben und auf die Rennsaison hin, den richtigen Dreh im Schnee zu finden.

Berner Oberländer/mgt

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