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So geht es nach dem Eklat in Seftigen weiter

Nun ist geklärt, wie es nach dem Eklat im Gemeinderat Seftigen weitergehen soll. Die SP kann Wahlvorschläge einreichen. Möglicherweise gibt es eine Ergänzungswahl.

Anfang Jahr kam es zum Eklat im Seftiger Gemeinderat: Drei SP-Gemeinderatsmitglieder traten geschlossen zurück.
Anfang Jahr kam es zum Eklat im Seftiger Gemeinderat: Drei SP-Gemeinderatsmitglieder traten geschlossen zurück.
Marc Imboden

Nun ist bekannt, wie es nach dem Eklat im Seftiger Gemeinderat weitergeht:

Die SP hat bis 29. Januar Zeit, drei Wahlvorschläge einzureichen. Wenn sie diese Möglichkeit wahrnimmt, muss der Gemeinderat die Vorschläge bis 9. Februar genehmigen.

Liegen weniger als drei Wahlvorschläge vor, gibt es eine Ergänzungswahl für die nicht besetzten Sitze, an der sich alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Seftigen beteiligen können, deren Kandidatur von zehn Mitbürgern per Unterschrift unterstützt wird. Diese Vorschläge müssen bis 9. März bei der Gemeindeschreiberei eingereicht werden.

Gehen gleich viele Vorschläge ein, wie Sitze zu vergeben sind, gibt es eine stille Wahl. Das heisst, die drei Vorgeschlagenen werden vom Gemeinderat am 16. März bestätigt.

Liegen mehr Wahlvorschläge als freie Sitze vor, findet am 12. April eine Urnenwahl statt.

Zum Eklat war es am Montag vor einer Woche gekommen. Drei SP-Gemeinderatsmitglieder waren geschlossen zurückgetreten, nachdem sie das Vizegemeindepräsidium nicht erhalten hatten und nach dem Willen der vier SVP-Gemeinderäte das Finanzressort hätten übernehmen sollen.

Nur noch eine Postleitzahl

Neuigkeiten gibt es auch von der Post: Diese bedient heute das Gemeindegebiet Seftigen unter den beiden Postleitzahlen 3662 Seftigen und 3664 Burgistein. Aufgrund wiederholter Anregungen aus Bevölkerung und Gewerbe hat der Gemeinderat beschlossen, dass für das gesamte Gemeindegebiet von Seftigen per 3.März nur noch die Postleitzahl 3662 zur Anwendung kommt.

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