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Späte WM-Übertragungen möglich – kein Public Viewing beim Rathaus

Die Stadt Thun will an der WM Spielübertragungen an Public Viewings bis 0.30 Uhr zulassen – plus allfällige Verlängerung und Penaltyschiessen. Ob überhaupt eine Grossleinwand installiert wird, ist unklar.

Dieses Bild von der Fussball-WM 2010 wird es heuer nicht geben: Auf dem Rathausplatz ist während der WM in Brasilien kein Public Viewing vorgesehen.
Dieses Bild von der Fussball-WM 2010 wird es heuer nicht geben: Auf dem Rathausplatz ist während der WM in Brasilien kein Public Viewing vorgesehen.
Dino Dal Farra

Heute in genau drei Monaten ist es so weit: Mit dem Spiel gegen Ecuador steigt die Schweizer Nationalmannschaft ins Abenteuer Fussballweltmeisterschaft in Brasilien. Die Anspielzeit kommt den hiesigen Fans des runden Leders entgegen: Ab 18 Uhr Schweizer Zeit gilt es ernst. Kniffliger wird die Angelegenheit bei anderen Spielen: Wegen der Zeitverschiebung flimmern diese bei uns ab 22 Uhr oder sogar erst ab Mitternacht über die Mattscheiben (vgl. Kasten). Das hat einige Städte dazu veranlasst, ein generelles Verbot von Public Viewings nach 24 Uhr zu erlassen (wir berichteten). Thuns Gewerbeinspektor Reto Keller will die Sache pragmatisch angehen: «Die Fussball-WM ist ein wichtiger Anlass, der nur alle vier Jahre stattfindet. Der Begeisterungsfähigkeit in der Bevölkerung wollen wir so weit wie möglich entgegenkommen.» Dass nach der normalerweise geltenden erhöhten Nachtruhe ab 22 Uhr gar nichts mehr stattfinden dürfe, sei sicher kein Thema. Allerdings wolle die Stadt auch nicht «24 Stunden Party». Wichtig sei eine Lösung, die für alle Seiten – Anwohner, Beizer, Fussballfans – verträglich sei.

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