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Sparkurs – die Folgen für Behindertenheime

Der Regierungsrat des Kantons Bern will bis 2017 Sparmassnahmen in Höhe von 250 Millionen Franken umsetzen. Der Rotstift macht auch vor den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft nicht halt, den Behinderten.

In der WAG: Die Arbeit mit hoch präzisen Maschinen macht Spass.
In der WAG: Die Arbeit mit hoch präzisen Maschinen macht Spass.
zvg

Durch die Reduktion ihrer Stellenpläne sollen die Behindertenheime nächstes Jahr 15,7 Millionen Franken und bis 2017 jährlich 28,7 Millionen sparen. Das führt zum Verlust von 220 Vollzeitstellen und 9 Prozent der Mittel. Laut Socialbern, dem Verband sozialer Berner Institutionen, fallen so 10 Prozent des Betreuungspersonals für Behinderte weg. Der Regierungsrat räumt ein, dass die Betreuungsqualität leiden werde. Zwei Institutionen aus Thun, in denen die Behinderten nicht nur wohnen, sondern auch arbeiten, legen dar, wie sich die Kürzungen für sie auswirken werden.

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