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«Spiezerli» ausgewassert – Fangemeinde auf Sammeltour

Die Rettung des ältesten Schiffs der Thunerseeflotte tritt in die nächste Phase: Das Motorschiff Spiez ist am Dienstag in der BLS-Werft in Thun ausgewassert worden.

Die Sammelaktion vom letzten Herbst hat bislang 900'000 Franken eingebracht. 2,5 Millionen sind nötig.
Die Sammelaktion vom letzten Herbst hat bislang 900'000 Franken eingebracht. 2,5 Millionen sind nötig.
Guido Lauper

Zwei grosse Pneukrane hievten das 55 Tonnen schwere «Spiezerli» aus dem See. Anschliessend wurde das Schiff auf Holzböcken auf dem Areal fest installiert. Spezialisten werden nun die Substanz des Schraubendampfers untersuchen, wie die BLS am Dienstag mitteilte. Anschliessend können die Kosten für die Sanierung genauer angegeben werden.

Im Frühjahr 2013 wieder in Betrieb?

Nach bisherigen Schätzungen sind für die Renovation etwa 2,5 Millionen Franken notwendig. Die Dampferfreunde, die BLS Schifffahrt und zwei Thuner Unternehmer haben letzten Herbst eine Sammelaktion gestartet – bislang wurden 900'000 Franken zugesichert. Bei erfolgreicher Sammlung will die BLS das MS Spiez sanieren und im Frühjahr 2013 wieder in Betrieb nehmen. Sie musste es im Herbst stilllegen, da es den Auflagen des Bundes nicht mehr entsprochen hatte.

Das MS Spiez gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung. Der von den Gebrüdern Sulzer 1901 erbaute ehemalige Schraubendampfer ist schweizweit der letzte Zeuge dieses Schiffstyps.

SDA/afo

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