Zum Hauptinhalt springen

Spike Lee zeigte Thun die andere Seite der USA

Der amerikanische Filmemacher und Drehbuchautor war zu Gast bei Schweizer Computerfachleuten. Gegensätze spielten auch in seinem Referat eine Rolle.

Der US-Regisseur Spike Lee bei seinem Vortrag im neuen Auditorium des Kursaals.
Der US-Regisseur Spike Lee bei seinem Vortrag im neuen Auditorium des Kursaals.
Martin Keller

Interlaken ist nicht Hollywood; denn Glamour war kaum zu spüren, als Spike Lee gestern anlässlich der X-Days auftrat: Der wohl erfolgreichste afroamerikanische Filmproduzent der Gegenwart betrat mit Pulli und Mütze die Bühne des Casino Kursaals: «Ich freue mich, hier zu sein», begann er seine Rede. Ein Schwarzweissbild wurde auf die Leinwand über seinem Kopf geworfen – der Erste von vielen Gegensätzen, die er thematisierte. Lee: «Seit diesem Plakat ist viel geschehen und phänomenale Dinge sind passiert.» Er sprach die Wahl von Barack Obama an und betonte den zweiten Vornamen des 44. Präsidenten «Hussein» ganz deutlich, was Gelächter bei den gut 1000 Zuschauern nach sich zog.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.